Einer für alle, alle für Einen: One Web statt Multichannel

Für zukunftssichere Webprojekte gilt: Wenn schon, denn schon. Der One Web-Ansatz bedeutet einmal eine Plattform zu schaffen, mit der man schnell und einfach auf alle zukünftigen Endgeräte und deren Features reagieren kann.

Denn nur eine Webpräsenz, die auf allen Geräten einwandfrei funktioniert, schnell lädt und ansprechend aussieht, ist erfolgreich. One Web-Lösungen sind langfristig kostengünstiger als diverse Insellösungen für einzelne Geräte oder Geräteklassen wie Smartphones, Tablets oder Desktop-Rechner.

Fragmentierung: Die Anzahl der verschiedenen, mobilen Geräte und ihrer Konfigurationen steigt rasant. Der Multi-Channel-Ansatz  stößt bald an seine Grenzen. 

mobile fragmentation needs a solution
Unsere Device-Database erkennt derzeit 7.015 unterschiedliche Geräte. Die Grafik verdeutlicht anhand eines Auszuges die Fragmentierung in der Gerätelandschaft inklusive zugehöriger Komponenten.

Multichannel: Zugeschnitten auf den Kanal und Kontext.

Für verschiedene Geräte (meist Tablets, Smartphones und Desktop-Rechner) werden verschiedene Webseiten erstellt, die dann jeweils mit einer eigenen URL im Internet bereit gestellt werden.  Mobile Surfer werden umgeleitet auf Webseiten, die für Smartphones bzw. Tablets optimiert sind, meistens in Form von M.Dot-Webseiten wie zum Beispiel m.spiegel.de.

Die „normalen“ Desktop-Varianten dieser Webseiten sind also der „Standard“, deren alle anderen Webseitentypen untergeordnet sind. Für Kunden hat das zur Folge, dass sie sich theoretisch für verschiedene Geräte verschiedene URLs merken müssen.

Für Unternehmen bedeutet ein Multi-Channel-Projekt allerdings auch doppelte Content-Pflege und nicht enden wollende Anpassungen an neue Geräten und deren Updates, Upgrades und Features. Unsere Datenbank kennt aktuell über 70.000 verschiedene Unique Clients, dies sind die verschiedenen Kombinationen aus Hard- und Software, OS-Version und Browser.

BROWSER + OS + DEVICE = Unique Client / Delivery Context

Dass diese Kombinationen nicht ohne Aufwand und hohen Kosten berücksichtigt werden können, liegt auf der Hand. Zudem steigt der Aufwand für SEO-Maßnahmen bei der Verwendung mehrerer URLs.

One Web ist state of the art und zukunftssicher

Im Gegensatz dazu läuft bei einem One Web-Projekt der Content für alle Geräte über eine einzige URL und wird für die verschiedenen Geräte mit Hilfe eines RESS-Servers angepasst. Hierzu gehört auch, dass die Webseite die spezifischen Funktionen, Add-Ons und Features ALLER Geräteklassen unterstützt.

Die Vorteile für einen One Web-Ansatz sind offensichtlich:

  • Erstens wird der gesamte Einfluss der Inhalte auf das Search Engine Ranking auf einer Adresse gebündelt und entwickelt so am meisten Kraft.
  • Zweitens ist das Content Management einfacher und geht zügig voran. Alle Inhalte müssen nur einmal eingepflegt werden und die jeweiligen Anpassungen für verschiedene Geräte erfolgen automatisch.
  • Drittens ist eine URL leicht zu merken, zu verlinken oder zu teilen: Sie ist für jede und jeden nutzbar – egal mit welchen Gerät er oder sie die Seite betrachten möchte.

Performance First or die

Für eine feste Markenbindung ist neben einer unterbrechungsfreien, geräteunabhängigen User Experience auch eine gute Performance entscheidend: Wenn die Webseite hübsch anzusehen ist,  aber zu lange lädt, wird das niemanden überzeugen.  Nahezu jeder zweite der Top 100 Online-Shops hat Ladezeiten von über zehn Sekunden – VerbraucherInnen reagieren allerdings aufs Warten allergisch. Studien belegen, dass Ladezeiten über drei Sekunden auf Smartphones als sehr störend empfunden werden. Diese Wahrnehmung beeinflusst die gesamte Webseite: Kunden bewerten Seiten mit langen Ladezeiten häufiger als unübersichtlich und wenig attraktiv.

One Web heißt also, dass dieselben Informationen, Funktionen und Services für alle verfügbar sind – ganz gleich, welches Gerät gerade zum Surfen verwendet wird. Verfügbar sein heißt natürlich nicht, dass diese Informationen oder Funktionen auch genauso so dargestellt werden wie auf der klassischen Webseite: Eine gute technische Plattform für One Web-Projekte liefert, konvertiert und platziert Inhalte für jeden Delivery Context sehr viel besser, als das beim herkömmlichen Responsive Design Ansatz möglich ist.  Die Nutzerfreundlichkeit steht im Vordergrund und Unternehmen wie Entwickler sollten darauf achten, dass Verbrauchererwartungen hinsichtlich einer konsistenten, unterbrechungsfreien User Experience unabhängig von den von ihnen verwendeten Geräten erfüllt werden.

Vorteile One Web:

  • eine Codebasis
  • eine Auslieferung
  • vereinfachtes Content-Management
  • zukunftssicher