“mobile-friendly or not mobile-friendly”, that is the question…

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Wie man mobile Kanäle optimal aufstellt – Tipps zu Googles „Mobile-Friendly“-Bewertung

Mit dem Label „Mobile-Friendly“ bekräftigt nun auch Google die Notwendigkeit, mobilen Nutzern Web-Inhalte so anzubieten, dass sie für die Darstellung auf den jeweiligen mobilen Endgeräten ihrer Nutzer optimiert sind. Damit ist das Prinzip „Mobile First“ im Mainstream angekommen – und Webseiten-Betreiber sollten sich fragen, ob ihre Web-Auftritte den Ansprüchen der mobilen Zielgruppe genügen. Dazu gehört eine Bestandsaufnahme der technischen Details, denn nicht zuletzt sollte überprüft werden, ob die Performance der eigenen Webpräsenzen auf mobile Endgeräte zugeschnitten ist.

Um als „Mobile Friendly“, also smartphone-tauglich, von Google eingestuft zu werden, sollten Unternehmen zunächst die folgenden vier Punkte berücksichtigen:

  1. Break-Points einrichten: Die Screen-Größe der Webseite so an Endgeräte anpassen, dass Nutzer nicht seitlich scrollen oder zoomen müssen, um Inhalte lesen zu können
  2. Auf Software verzichten, die auf mobilen Endgeräten unpassend ist, zum Beispiel Flash
  3. Eine Textdarstellung wählen, die ohne Zoom lesbar ist
  4. Links mit genügend Freiraum platzieren, so dass Nutzer über Touchscreens problemlos den richtigen Link treffen, unabhängig von ihrer Fingergröße.

Google verweist auf weitere Tipps hinsichtlich SEO, der Verwendung von WordPress & Co und bietet Entwicklern viele weitere detaillierte Hinweise.

Unternehmen, die sich Googles Initiative zu Herzen nehmen, sollten dennoch jetzt nicht überstürzt reagieren. Den mit der überhasteten Optimierung für das neue iPhone ist das grundlegende Problem nicht gelöst.

Erstens ist der mobile Markt fragmentiert. Die Zahl der verschiedenen verfügbaren mobilen Endgeräte liegt bereits jetzt bei über 5.000 und wird weiter steigen. Wir veröffentlichen hierzu regelmäßig unsere Device Trends.

Zweitens verlieren die bewährten Geräteklassen Desktop, Tablet und Smartphone zunehmend an Bedeutung – neue, hybride Geräte wie Phablets oder Wearables lassen sich nicht so einfach einordnen. Daher ist responsive Design mittels Break Points keine langfristige Lösung.

Wer kostengünstig und zukunftssicher für alle mobilen Geräte optimieren möchte, muss strategische Entscheidungen treffen und dabei diese Fragen beantworten:

  • Welche ist langfristig die beste Plattform, um „Mobile-Friendly“ zu bleiben?
  • Welche Tools setze ich ein, um den Aufwand für die Mobile Performance Optimization so gering wie möglich zu halten?

Eine wichtige Möglichkeit ist der Einsatz von RESS (Responsive Design with server side components): Dabei wird ein Front-End-Server eingesetzt, der in der Lage ist, Inhalte für jedes einzelne Endgerät optimiert auszuliefern. Die Anpassung an allen aktuellen und zukünftigen Geräte erfolgt dabei sehr effizient durch einen externen Spezialisten. Der Aufwand für zukünftige Anpassungen sinkt erheblich und entlastet die eigene IT-Abteilung, die sonst im zeitraubenden Klein-Klein von Anpassung, Updates und Bug-Fixing des eigenen Web-Auftritts gebunden ist.

Zeit- und Kostenersparnis bietet zudem der One Web-Ansatz, bei dem Webseiten über nur eine URL ausgeliefert werden, statt beispielsweise eine App, eine m-dot-Variante und eine Desktop-Version der selben Seite anzubieten. Ein Front-End-Server ist in der Lage zu erkennen, welches Gerät gerade Inhalte anfordert und passt die Content-Auslieferung und Darstellung entsprechend an. Die Vorteile liegen auf der Hand: Inhalte müssen nur für eine Webpräsenz gepflegt werden, die Cross-Device-Nutzung, also der Wechsel zwischen den verschiedenen Geräten, funktioniert reibungslos und die Budgets für die Webseitenerstellung und Pflege sinken erheblich.