Sevenval bei der Nachtschicht

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Dieses Jahr hatten wir unser Debüt bei der “Berlin Design Night” mit dem netten Namen “Nachtschicht”. Am vergangenen Freitagabend haben in ganz Berlin Studios und Agenturen, globale Netzwerke sowie lokale Designer und Künstler ihre Türen für interessierte Besucher geöffnet. Nach ein paar anderen Events in diesem Jahr wollten wir auch diese Gelegenheit nutzen, um interessante Menschen kennenzulernen und ein aktiver Teil der Design-Szene zu sein. Und natürlich, um ein bisschen Spaß zu haben!

Nach teils etwas hektischen Vorbereitungen waren wir kurz vor knapp dann sehr gut vorbereitet. Wunderschön aufgeklebte gelbe Pfeile führten von der Straße in unser Büro und trotz Nieselregen konnten wir schon bald die ersten Gäste empfangen. Die Küche war schön hergerichtet, es lief gute Musik, die Getränke waren kalt und der Küchentisch war voll mit farblich sortierten Duplo-Steinen. Besucher waren eingeladen, etwas zu bauen und ihre Kreationen dann in einer kleinen Fotoecke stilecht zu fotografieren. Die Stimmung war gut, die Leute entspannt und es ergaben sich schnell spannende und interessante Gespräche.

Es war schön, dass uns so unterschiedliche Leute besucht haben. Darunter waren welche, die konkret auf der Suche nach einem neuen Job waren und mit denen man schon mit einem Bein im Bewerbungsgespräch stand, und auch einige aus ganz anderen Bereichen, die einfach mal sehen wollten, wie das so ist mit dem Interface Design.

Mir persönlich hat ein älteres Ehepaar, was mit der ganzen Sache wahrscheinlich gar nichts zu tun hatte, am meisten Spaß gemacht. Die beiden haben sich einfach mit uns an den Tisch gesetzt und fröhlich lustige Figuren aus Duplo gebaut. Am Ende haben sie sich bedankt und sind wieder los gegangen.

Im Laufe des Abends haben wir für eine kleine, sehr interessierte Gruppe eine Präsentation zum Thema Workflow-Optimierungen bei der Umsetzung von Projekten mit Pattern Libraries gehalten. Im Anschluss entstand eine spannende Diskussion mit unseren Gästen und wir haben noch eine ganze Weile über die Vor- und Nachteile verschiedener Vorgehensweisen gesprochen.

Ich finde das immer super spannend zu hören, wie in anderen Firmen gearbeitet wird. Man ist oft so sehr mit der eigenen Situation beschäftigt, dass es total gut tut, den direkten Vergleich zu anderen zu haben und zu sehen, wo man mit dem eigenen Team steht … vor allem natürlich, wenn man merkt, dass man in vielen Punkten ganz vorne mit dabei ist : )

Als dann kurz vor Mitternacht die letzten Besucher gegangen waren, haben wir beschlossen, den Großteil der Aufräum-Aktion auf den Montag Morgen zu verschieben, und sind zur After-Nachtschicht-Party bei Urban Industrial weitergezogen, um zwischen Leuchtbuchstaben, Lampen und hippen Möbeln den Abend ausklingen zu lassen.

Wir hatten einen spannenden und schönen Abend und wollen nächstes Jahr definitiv wieder dabei sein. Es war etwas weniger los als gedacht, aber das scheint anderen auch so gegangen zu sein … es ist nicht unbedingt das Beste für ein Draußen-Rum-Lauf-Event, wenn es regnet 😉

Ich mag die Veranstaltung auf jeden Fall, weil ich das Format irgendwie gut finde. Es bringt auf eine nette Art recht unterschiedliche Leute zusammen.

Aber das Beste kommt zum Schluss: Am Montag in der Mittagspause hatten wir unseren eigenen Eisstand vor dem Büro, um mit dem gesamten Berliner Team den Sommer festzuhalten. War zwar zugegebenermaßen schon etwas frischer, aber Eis geht ja immer.  Vielen Dank an unsere Kölner Kollegin Katha, die diesen schönen Wochenstart für uns bei einem Gewinnspiel gewonnen hat!!!

Markus (Director UX Design @ Sevenval)

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