Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Junior UX Designer Annika

Back to overview

Während ihres Masterstudiums fand Annika den Weg zu Sevenval und startete im März 2016 als Werkstudentin in unserem Kölner UX-Team. Nachdem sie sich im Rahmen ihrer Masterarbeit dem Thema “Interfaces in der Versicherungsbranche” bei uns widmete, gings schließlich los – als Junior UX Designer. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Annika, woran arbeitest du zurzeit?
An der Konzeption und den Layouts für eine Versicherungsplattform für Gewerbekunden, ein Projekt an dem ich schon relativ lange arbeite. Am Anfang gings darum, herauszufinden, was die Zielgruppe, also Versicherungsvermittler und Endkunden, von der Plattform überhaupt erwarten. Das war mit viel Recherche verbunden und man muss natürlich ein Verständnis von dem gewinnen, was sich unser Kunde vorstellt und wünscht. Neben der Recherche fange ich an, von Hand auf Papier meine Ideen zu scribbeln. Und dann gehts weiter mit Wireframes und Layouts bis hin zu Prototypen – das mache ich am liebsten alles in Sketch.
Was im UX Team schön ist: Wir setzen uns regelmäßig zusammen und diskutieren unsere Entwürfe durch. Dabei kriegt man sehr konstruktives Feedback von den anderen UXlern.

Erzähl doch mal von einer Aufgabe, die dir besonders viel Spaß gemacht hat.
Hier fällt mir der letzte Usability Test ein. Da habe ich zusammen mit unserem Berater-Team das Testkonzept erarbeitet, Interviews geführt und an der Auswertung mitgearbeitet. Wir hatten bei dem Test echte Nutzer als Probanden, die uns viel wertvolles Feedback gegeben haben: ihre Meinungen zum Design, zur Funktionalität und zum Produkt und was sie bei der Bedienung an Informationen brauchen.

Wir wollten mit dem Usability Test feststellen, wie das Produkt ankommt, was intuitiv bedienbar ist und was eher nicht. Da gibt es dann Situationen, da denkt man: Das ist doch super klar, dass du da auf den Button klicken musst, um weiterzukommen… Aber für den User ist es nicht klar – so ein Test hilft da enorm weiter. Vieles haben wir direkt umsetzen können, einiges steht noch aus.

Die größte UX Todsünde ist …
Oh, mich nervt es ja tierisch, wenn Seiten nicht für Mobile optimiert sind. Oder versteckte Eingabefelder und Buttons, die man erst suchen muss. Ewige Ladezeiten und übertriebene Animationen.
Ich finds generell schwierig, wenn man als Firma keinen professionellen Webauftritt hat. Eine gut gemachte Website ist so wichtig, das schafft Vertrauen.

Was ist für dich „typisch Sevenval“?
Unsere sehr ausgeglichene und professionelle Arbeitsatmosphäre, der super nette und familiäre Umgang miteinander – das ist Sevenval. Die nette Unterhaltung am Mittagstisch gehört da genauso dazu wie der Krieg am Kicker. Du bekommst bei uns ehrliches Feedback. Im UX-Team haben wir mit den Berliner Kollegen einmal die Woche einen Austausch, diskutieren gemeinsam oder kommen bei einem Teamevent zusammen. Vor Kurzem waren wir Mädels beim Web Summit in Lissabon. Mit einem sehr abwechslungsreichen Programm, durch das wir viel über die neusten Trends und Innovationen der Branchen erfahren haben.

Welche Tools und Programme dürfen auf deinem Mac in keinem Fall fehlen?
Sketch, für Wireframes und Layouts. Ansonsten habe ich gar nicht so viel Exotisches installiert. Ich brauche mein Mailprogramm und viele unterschiedliche Browser, um zu testen, ob die Darstellung fehlerfrei funktioniert. Slack darf nicht fehlen, darüber kommunizieren wir im Team. Die Adobe Produkte sind auch auf meinem Mac. Viel mehr brauche ich eigentlich nicht.

Deine Tipps für eine leckere Mittagspause in Office-Nähe?
Wir haben ja die gute alte Vitaminoase um die Ecke. Der mittlere Salat mit Gratisbrot zum Mitnehmen ist eigentlich immer die Wahl, wenn man nicht viel Zeit hat oder sich nicht in ein Restaurant setzen möchte. Ansonsten haben wir hier auch einen leckeren Burrito-Laden, das Convida. Oder Sushi bei Sweet Sushi kann ich auch empfehlen.

Koffer oder Rucksack?
Rucksack! Weil ich gerne Wanderurlaube mache und das mit einem Koffer blöd aussähe. Außerdem zwingt mich der Rucksack, unnötigen Kram zuhause zu lassen.

Back to overview