MWC 2014

Our colleague Markus Meyer visited the mobile world congress in Barcelona.

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Produktlinien

Nach den zuletzt erkennbaren Trends von Erfolgsmodellen (nach dem Erfolg) auch eine Maxi und/oder Mini Version anzubieten, werden die Hersteller zukünftig versuchen Ihre Topmodelle zeitgleich mit unterschiedlichen Displaygrößen anzubieten. Phablets (als Name) hat sich nur bei Publizisten durchgesetzt. Vielmehr spricht man bei ~ 4 Zoll derzeit vom Mini (oder S) Smartphone, ~ 5 Zoll SmartPhone, ~ 6 Zoll Maxi (oder XL). Hat es einen Stylus ist es ein Note und ab 7 Zoll ein Tab(let).

Siehe z.B. Zenphone von Asus

http://www.gsmarena.com/asus_zenphones_come_in_4_5_and_6_inches-news-7503.php

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Dabei wird versucht die Namen der Erfolgsmodelle Zollunabhängig wiederzuverwenden.

Siehe z.B. Sony Z2

http://www.sonymobile.com/de/products/phones/xperia-z2/

http://www.sonymobile.com/de/products/tablets/xperia-z2-tablet/

Sony biete seine Produktpalette dazu auch in Spritzwassergeschützt an (Es soll ja das eine oder andere Phone schon mal kurz in einer Toilette untergetaucht sein)

Video 1

Wearables

Kontinuierlich steigt die Zahl der sogenannten „Wearables“. Uhren, Armbänder, Ketten, Brillen und Kopfhörer.

Samsung Gear 2

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Sony SmartBand und SmartWatch

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Die Bänder verstehen sich dabei in Ihrer Funktion als sogenannte Fitness and Health tracker während die Uhren neben Ihrer Funktion als … Uhr auch zum annehmen von Gesprächen benutzt werden können (und einige kleinere Widgets wie Wetter).

Auf dem MWC konnte ich die hochgelobte Google Glass ausprobieren und mit Ostap Andrusiv R&D Engineer bei ELEKS über seine Erfahrungen sprechen die er seit ca. 1 Jahr mit der Google Glass gemacht hat.

http://ua.linkedin.com/in/ostapandrusiv

Der Bildschirm (HUB) ist nicht im Sehfeld arrangiert. Das hörte sich erstmal gut an. Jedoch zeigte sich mir schnell das das andauernd nach „oben rechts“ schauen, anstrengend wird was Ostap auch bestätigen konnte.

4h mit 80 Bilder und das Glass benötigt neuen Saft. Wählt man gar die Videofunktion hält man das  Glass nach nichtmals 10 Minuten nichtmehr aus und muss es ablegen weil die Recheneinheit dermaßen heiß wird.

Daran das Menschen in unserer Umgebung scheinbar mit sich selbst sprechen haben wir uns in Zeiten von Headsets schon gewöhnt. Das ist bei Google Glass nicht anders. Das sie jedoch plötzlich stehenbleiben und mit dem Kopf roboterhafte Bewegungen ausführen während  die rechte Hand an der Schläfe hin und her zuckt, ist neu. Zur Erklärung: Da versucht jemand in einem, für das 640×320 Pixel große HUB Display, zu großen Inhalt zu Scrollen.

Als Designvorschlag sprach sich Ostap dafür aus für Google Glass wieder die alten WAP Usability Patterns zu benutzen. Wenig Text (Weil lesen mit dem Hub echt schwierig ist), große Buttons (weil das Treffen der Links mit dem HUB echt schwierig ist), wenig Bilder (Weil das Rendering sehr lange dauert). Wenn man Apps dafür entwickelt, sollte jede App nur genau eine Funktion beherrschen und schon gar kein Menü oder ähnliches aufweisen.

Die Akzeptanz der Brille in der Öffentlichkeit ist ebenfalls gering. Die meisten sprachen aus das sie es eher als unangenehm empfinden einem Google Glass Benutzer gegenüber zu stehen.

Zumindest die mit dem HUB beschriebenen Probleme macht NTT Docomo mit Ihrer im Vergleich unbekannten LUMUS Brille weg. Dort ist das Display im Sichtfeld in angenehmerer Größe arrangiert.

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Ich denke dass diese Technologie noch Jahre braucht bis sie für uns kommerziell erfolgreich interessant werden könnte.

So richtig gut ist das Glass bereits jetzt wenn man z.B. einem großen Publikum Dinge zeigen möchte die man mit der Hand macht.

Connected Cars

In diesem Bereich scheint sich einiges zu tun. Zumindest waren viele verschiedene Systeme auf dem MWC zu sehen.

Von Qualcomm

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HTC in einem Ford

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Von GM

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Und weil das Thema Auto irgendwie ganz schick scheint standen auch viele einfach nur so auf dem MWC rum

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Dabei ist das Hauptaugenmerkder Connected Cars einen möglichst großen Funktionsumfang des verbundenen SmartPhones zu übernehmen anstatt selber Funktionalität mitzubringen. Aber auch hier wird es noch Jahre dauern bis der große Durchbruch gelingt.

Hier noch eine Studie von Accenture

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Nicht unbedingt unser mobiles Geschäft aber sehr interessant ist Fords versuch das Auto seine Umgebung erkennen zu lassen.

Ich habe mich selber auch schon auf dem Bildschirm entdeckt :)

Video 2

Cooles Neues.

Was tatsächlich mal Neu ist und nicht nur größer (oder kleiner), schneller oder mit neuen Apps bestückt ist das YotaPhone. Wer es noch nicht kennt: Es ist ein Android OS SmartPhone auf dessen Rückseite ein EInk Display integriert ist.

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Das Pressekit steht anbei zum Download zur Verfügung.

Daneben habe ich auch auf die Geräte der anwesenden Messebesucher geachtet. Dabei ist mir ein Hersteller aufgefallen der mir bisher unbekannt gewesen ist und auch nicht auf der Messe Vertreten ist.

Oppo (https://en.oppo.com/)

Ob „Sieht aus wie ein Note“ – „Nein das Note sieht aus wie ein Oppo“ oder die neue „Knock-Knock“ Funktion von LG (Hatte das Oppo schon vor einem Jahr), eine drehbare Camera, auf der Rückseite zusätzlich angebrachtes Touchfeld für bessere Bedienung. Hier scheinen tatsächlich innovative Leute am Werk zu sein.

Und selbst das Samsung Galaxy S5 scheint … doch liest selbst

http://www.smartdroid.de/oppo-find-7-ist-besser-als-das-samsung-galaxy-s5/

Nokia X

Nokia ist auf dem MWC tatsächlich, neben seiner propagierten LumiaSerie mit Windows Phone, auch mit seinem aus zahlreichen Gerüchten bekannten Nokia X aufgetreten.

Nokia X steht dabei für Nokia Hardware auf dem Android OS seine Arbeit verrichtet. In Gesprächen konnte ich herausfinden dass, trotz dem weiter steigenden Engagement von Microsoft in Nokia, tatsächlich das Firefox OS „schuld“ daran ist. Greift doch gerade Firefox OS mit seiner Billigphone Produktlinie Nokia in seinen letzten Verbliebenen hohen Marktsegmenten, den Schwellenländern, an.

Outdated

Als gänzlich von der Bildfläche verschwunden können die SmartTVs gelten. In Zeiten von HbbtV, Miracast, DLNA, UPNP & Co. Bekommt dieses Segment nur noch als 2nd. Screen eine Chance und wird ähnlich den Connected Cars als „Dumb Devices“ an Interesse für uns und One Web verlieren.