Frühe Vögel und agile Köpfe beim 229. Lean Coffee Cologne

Für einen Freitagmorgen war letzte Woche bei uns im Kölner Office ganz schön viel los: Die Lean Coffee Cologne Community war bei uns zu Gast und so trudelten kurz vor 8:00 Uhr rund 20 Projektmanager, Agile Coaches, Unternehmensberater, Scrum Master und Product Owner aus verschiedensten Branchen bei uns ein.

Für mich war es der zweite Lean Coffee, bei dem ich dabei war – und der erste bei uns in den eigenen Räumlichkeiten. Ich fand es cool, dass Katharina aus unserem HR-Team den Kontakt zu den Lean Coffee-Organisatoren hergestellt hatte und im Vorfeld bei uns Projektmanagern nach Unterstützern für die Orga gefragt hatte – und da war ich sofort dabei. Wir wollten, dass sich alle Gäste bei uns wohlfühlen und das Lean Coffee Format reibungslos läuft.

Die Vorbereitungen waren zwar überschaubar, aber so früh am Morgen gab es doch einiges zu tun, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen: Croissants, Ostersüßkram, O-Saft und Geschirr bereitstellen, Post Its, Stifte und Boards auslegen, die passende Hintergrundmusik anmachen, das Event bei uns ausschildern – und natürlich jeden Teilnehmer persönlich begrüßen und mit Kaffee versorgen.

Um 8:00 Uhr war unser langer Tisch gut gefüllt und wir haben angefangen, Themen zu sammeln und auf Post Its zu notieren. Und das kam dabei raus:

  • Working out Loud
  • Hierarchien überwinden
  • Warum Agil?
  • Agile Projekte in Abhängigkeit zu anderen
  • Retro: sind alle 5 Punkte unverzichtbar?
  • Scrum Master vs. Agile-Coach
  • Agile@Scale Meinungen?

Diskutiert haben wir “Working out Loud”, “Hierarchien überwinden”, “Warum Agil?” und “Agile Projekte in Abhängigkeit zu anderen”. Besonders interessant beim Thema Working out Loud fand ich, dass erst keiner so wirklich wusste, worum es geht, dann aber das Interesse doch so groß war, dass das Thema zweimal in die Verlängerung gegangen ist. Das Format, entwickelt von John Stepper, finde ich super interessant. Hierbei geht es um Zirkel von bis zu vier Personen, die sich innerhalb von zwölf Wochen einmal in der Woche treffen, um Themen zu entwickeln und die Ausarbeitungen aus ihrem Zirkel rauszutragen. Einer der Teilnehmer hat erwähnt, dass dieses Format in der Automobilbranche zwischen unterschiedlichen Herstellern genutzt wird. Das Konzept finde ich so gut, dass ich mich damit auf jeden Fall weiter beschäftigen möchte.

Leider kam das Thema “Scrum Master vs. Agile-Coach” nicht dran. Da hätte mich die Meinung der anderen Teilnehmer sehr interessiert. Aber die anderen Themen waren so gut, dass es auch so eine sehr gute Diskussion war. Es ist auf jeden Fall ein Thema, das ich zu einem der nächsten Lean Coffees mitnehmen werde!

Generell muss ich sagen: Ich finde den Lean Coffee echt gut. Es wird offen und konstruktiv diskutiert, man profitiert von den Erfahrungen anderer und tauscht Ratschläge und Tipps bereitwillig aus. Das Format ist super, um Themen anzudiskutieren, die mir bei meiner Arbeit weiterhelfen. Außerdem hat jeder die Möglichkeit, eigene Thema einzubringen, und man merkt, dass uns alle im agilen Projektmanagement-Umfeld irgendwie die gleichen Dinge beschäftigen.

Kurz nach 9:00 Uhr hieß es Aufbrechen in den Arbeitsalltag. Während einige schnell los eilten, wurde an anderer Stelle noch eine gute Stunde diskutiert und sich ausgetauscht. Ich bin mit einem ziemlich positiven Gefühl in meinen Arbeitstag gestartet – und mit dem guten Gedanken, dass Kommunikation einfach der beste Weg für erfolgreiche Arbeit ist!

Ich glaube, dass wir als Gastgeber einen ganz guten Job gemacht haben und sich alle bei uns im Sevenval Office wohlgefühlt haben. Eine gelungene Premiere als Gastgeber also! Bei einem der nächsten Events bin ich auf jeden Fall dabei – sei es bei einem anderen Kölner Unternehmen oder wieder bei uns im Office. Einen Termin für den nächsten Lean Coffee bei Sevenval gibt es bereits: Am 25. Mai werden wir wieder Gastgeber sein!

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