“Der Woodhack ist für Macher”

Unser CTO Roland ist Initiator unseres internen Hackathons, bei dem wir aus dem Alltag ausbrechen, um zu hacken, was das Zeug hält – im Juni 2018 inzwischen zum sechsten Mal. Wer, wenn nicht er, kann also mehr über den Woodhack verraten?!

Roland, du hast den Woodhack 2013 ins Leben gerufen. Wie kam es zu der Idee?
Man hört doch ganz oft Sachen wie “Man müsste ja eigentlich mal …”  oder “Wenn …, dann …”. Dabei ist in der Regel nicht die Zeit die Hürde, sondern das Loslegen. Es gibt immer Ausreden wie anstehende Meetings, ein stressiges Projekt oder viele offene Tickets. Der Woodhack ist daraus entstanden, dass wir all das ignoriert haben, um genau das anzugehen, wofür im Alltag die Zeit fehlt.

Zudem haben wir bei Sevenval verschiedene Teams und Standorte: Projekt und Produkt, Berlin und Köln. Zusammen haben wir ein gigantisches Know-how. Im Tagesgeschäft schaffen wir es nicht immer, uns so auszutauschen, wie wir uns das wünschen. Auch dafür ist der Woodhack da. Wir treffen uns für zwei Tage im Wald in einer schönen Location. Und dann heißt es: Mails aus, Handys lautlos. Let’s go, hack like hell!

Wie würdest du den Woodhack beschreiben?
Ich könnte ein paar Tags verteilen: #team #sevenval #awesome

Und woher kommt der Name “Woodhack”?
Der hat sich wie alles beim Woodhack einfach entwickelt. Unser erster Hackathon war hier im Büro. Eines unserer Learnings war, dass das nicht so gut klappt, weil wir zu nah am Alltag dran waren. Unsere Standorte in Köln und Berlin sind beide sehr urban. Daher kam die Idee auf, den Hackathon außerhalb zu machen. Raus aus der Stadt, raus aus dem Alltag! Wir wollten Extreme testen, um zu sehen, ob sich dadurch etwas verändert. Im Jahr darauf waren wir in einem Schullandheim im Grünen und da kam der Begriff Woodhack auf.

Worin unterscheidet sich der Sevenval Woodhack von anderen Hackathons?
Es gibt viele öffentliche Hackathons, bei denen tolle Preise winken. Die Sponsoren haben Interesse daran, Feedback zu ihren Produkten und neue Ideen zu bekommen. Das steht bei uns nicht im Vordergrund. Beim Woodhack geht es um uns. Teambuilding und Wissensaustausch. Am Anfang haben wir uns noch die Fragen gestellt, ob die Projekte etwas mit der Arbeit zu tun haben müssen oder nicht. Inzwischen gilt eine einzige Regel: Arbeite als Team!

Im Juni steht der Woodhack #6 an. Was hat sich über die Zeit verändert? Und was ist seit jeher Teil der Woodhack-DNA?
Der Woodhack ist vom reinen Tech-Event zu einem Mitarbeiter-Event geworden, das sich an alle richtet. Außerdem haben wir den organisatorischen Teil professionalisiert. Generell gehen wir da sehr iterativ vor: Wir machen das Event und lernen daraus. Wir verbessern die schlechten Dinge und behalten die guten Dinge bei. Der Woodhack ist eine Team-Errungenschaft. Da haben ganz viele mitgearbeitet und eigene Ideen eingebracht. Es ist ein Event, das wir so gestalten, wie wir das wollen. Projektstress, Kundenprobleme, Arbeitsalltag – all das schieben wir zur Seite, wenn wir aus Köln und Berlin zum Woodhack aufbrechen.

Was muss man tun, um dabei zu sein?
Das ist einfach: Werde Teil des Sevenval-Teams! Es ist egal, ob du Coder oder Designer bist, der Woodhack ist für Macher. Für Leute, die Lust haben, in 24 Stunden etwas auf die Beine zu stellen. Es gibt keine Vorgaben, was du machst, wie und in welcher Qualität.

Gibt es ein Woodhack-Projekt, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Der Woodhack selbst! Vielleicht, weil es irgendwie auch mein Projekt ist und ich es mit initiiert habe. Die Projekte sind jedes Jahr extrem überraschend. Es ist Wahnsinn, was in der kurzen Zeit geschaffen wird. Da gibt es größere Teams, die am Ende ein großes Ergebnis präsentieren. Und dann gibt es kleinere Teams, die eher Research machen und sehr tief gehen.

Letzte Frage: Worauf freust du dich am meisten beim Woodhack?
Auf unser Kick Off nach dem Essen, wenn die Projektideen gepitcht werden und sich die Teams finden. Dann, wenn es endlich losgeht!

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