Happy Birthday DevOps am Dom!

Heute vor einem Jahr, am 15. November 2018, hat das erste DevOps am Dom Meetup im Kölner Sevenval Office stattgefunden. Inzwischen zählt die Meetup Gruppe über 300 Mitglieder und es gab es sechs Termine mit jeder Menge spannender Talks und Diskussionen zu verschiedensten Themen aus der DevOps Welt. Zum einjährigen Geburtstag interviewt Sophie, seit der ersten Minute Organisatorin des Meetups, Shorty, der seit einigen Monaten der zweite Teil des Organisatorenduos ist.

Rückblickend auf ein Jahr DevOps am Dom – wie ist deine Bilanz?

Viel, viel besser als ich erwartet habe – inzwischen ist das Meetup ja fast zum Selbstläufer geworden. Am Anfang bin ich davon ausgegangen, dass wir mehr Schwierigkeiten haben würden: Dass wir mehr Werbung machen müssen, dass weniger Leute kommen würden, dass das Finden von Speakern und Inhalten schwieriger werden würde. Aber wir haben ja alles Mögliche ausprobiert, und es hat immer alles geklappt.

Markus aka. Shorty in Aktion beim DevOps am Dom Meetup.

Hat sich seit dem ersten DevOps am Dom Meetup etwas verändert?

Wir sind ein echt gutes, eingespieltes Team geworden, das die Meetups fast im Schlaf organisiert. Ich bin in meiner Organisatorenrolle angekommen und bin dadurch bei den Terminen viel weniger nervös. Dadurch konnte ich bei unserem letzten Meetup im Oktober  zum ersten Mal ganz entspannt sein und fast wie ein “normaler” Besucher am Terraform Workshop teilnehmen.

Was macht das DevOps am Dom Meetup besonders?

Ich denke, dass wir durch die echt gemütliche Atmosphäre, die umfassende und super funktionierende Infrastruktur und die tolle Verpflegung hervorstechen. Es passt einfach alles und bildet eine fast perfekte Basis für die Talks und Diskussionen. Ich war selbst schon bei verschiedenen Meetups und Usergroups und da hat oft irgendwas nicht gestimmt: Die Technik hat nicht funktioniert oder war nicht vorhanden, es gab nichts zu essen oder nicht mal Getränke, …

Was nimmst du aus den Meetups mit?

Alles mögliche! In den Vorträgen gibt es immer wieder Inhalte oder Anregungen, die ich in meinen Arbeitsalltag mitnehme – sowohl ganz konkrete, meist technische Tipps und Tricks als auch abstraktere Prinzipien oder Philosophien, die ich eher auf einer Metaebene einbringe. Und was ich immer mitnehme ist eine gewisse Art von Erdung: Zu hören, dass andere vor ähnlichen Herausforderungen stehen und diese auch ähnlich lösen wie wir finde ich total beruhigend und bereichernd. In Zukunft würde ich mich deshalb gern noch mehr mit den anderen Teilnehmern über diese Themen austauschen.

Kölsch, Snacks und liebevoll verzierte Laptops: nicht wegzudenken beim DevOps am Dom Meetup.

Was würdest du jemandem empfehlen, der ein neues Meetup ins Leben rufen möchte?

Man sollte auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Leute sich wohlfühlen, dass das Ambiente stimmt. Essen und Getränke sind dabei nicht zu vernachlässigen ;-). Funktionierende Technik darf auch nicht fehlen. Die Organisatoren sollten den Teilnehmern genau zuhören und herausfinden, wer zum Beispiel bei einem zukünftigen Termin einen Talk halten könnte – und dabei auch Leute aus der Reserve locken, die von sich aus nicht auf die Organisatoren zugehen. Man muss keine Rampensau sein, um als Speaker bei einem Meetup spannenden Input zu liefern. Und ganz wichtig ist es, die mit den Teilnehmern aktiv in Kontakt zu treten und sie nach Feedback zu fragen.

Worauf dürfen sich die Teilnehmer in Zukunft freuen?

Es soll natürlich mit dem vertrauten Meetup weitergehen. Da die Organisation der Termine für uns inzwischen zur Routine geworden ist, haben wir verschiedene Ideen, was wir in Zukunft anders oder zusätzlich machen könnten. Wir wollen den Austausch unter den Teilnehmern noch mehr fördern, indem wir zum Beispiel Termine im Lean Coffee Format veranstalten. Und wir wollen die Teilnehmer noch aktiver in die Gestaltung des Meetups einbringen. Mir schwirren außerdem noch weitere Ideen im Kopf rum, beispielsweise eine eigene Website, auf der wir die Vorträge und andere Inhalte veröffentlichen können.

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