Zwei Tage voller Design und Development: Rückblick auf den UX_Dev Summit 2019

Am 10. und 11. Oktober 2019 fand zum ersten Mal der UX_Dev Summit im Berliner Sevenval Office statt. Bei dem Event trafen sich Kollegen von Sevenval, solidbrain, CoreValue und IT Kontrakt – alles Unternehmen der IT Services Competence Platform. 21 Talks – ebenfalls von Kollegen gehalten – sorgten für jede Menge fachlichen Input. Hier schildert Web Developer Jonas seine Eindrücke.

Ich arbeite seit einem Monat bei Sevenval und der Summit war das erste große Event, an dem ich bei meinem neuen Arbeitgeber teilnahm. Natürlich wollte ich mir viele der Präsentationen anschauen und mich über die vorgestellten Themen austauschen. Die Pausen des Summits boten außerdem eine gute Gelegenheit, um mit meinen neuen Kollegen in Kontakt zu kommen und sie besser kennenzulernen.

Vorbereitung

Um der Veranstaltung den nötigen Raum zu geben, wurden die Schreibtische auf der zweiten Etage unseres Berliner Büros weggeräumt. Stattdessen wurden dort eine Bühne inklusive Bestuhlung sowie verschiedene Möglichkeiten zum lockeren Zusammenkommen aufgebaut. In der Küche wurde Platz fürs Buffet gemacht. Innerhalb eines halben Tages war der Raum vorbereitet und passend dekoriert – um die 70 Gäste wurden erwartet. Wer während des Summits arbeiten wollte, konnte das auf der anderen Etage des Berliner Office tun – was erstaunlich gut funktionierte, trotz der gestiegenen Anzahl an Kollegen im Raum.

Zwei Tage voller Talks

Die Präsentationen hatten sehr unterschiedliche Themen und Formate. Es ging sowohl um Best Practices aus dem Arbeitsalltag als auch um Erweiterungen und Einsatz von Frameworks und um den Umgang mit Kollegen und Kunden. Natürlich kann ich hier nicht auf alle Talks eingehen. Stattdessen habe ich drei Talks ausgewählt, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.

Den Anfang machte ein Talk, der das Verständnis der Nutzerbedürfnisse schärfen sollte. Digital Consultant Julia erläuterte, dass Nutzer nur selten explizit beschreiben können, was sie sich eigentlich von einem Produkt wünschen und welche Schlussfolgerungen sich dadurch für die Nutzerforschung aka. user research ergeben. Zu dem Thema hat Julia hier im Blog auch einen Artikel veröffentlicht.


Da mir das kollegiale Miteinander sehr wichtig ist, war ich gespannt auf den Vortrag „People Management @ Sevenval“ von unserem Berliner Head of Software Development Jan: Vom ersten Kontakt mit Bewerbern, den Vorstellungsgesprächen, der Einführung ins Team über regelmäßige Termine mit dem Vorgesetzten beschrieb er, wie das Onboarding neuer Kollegen bei Sevenval abläuft. Mit weiteren Events wird zum einen die Teamkultur gefördert und zum anderen Wissen geteilt und verbreitert.


Ein weiterer, interessanter Vortrag von meinem Developer-Kollegen Stefan beschäftigte sich mit der Aufgabe des Refaktorierens. Ein Aufschieben macht ein Projekt auf längere Zeit unbrauch- und unwartbar. Ein Zitat aus seinem Vortrag bringt es auf den Punkt: Refaktorieren ist wie das Haus aufräumen – wenn du dir keine Zeit dafür nimmst, wird es Stunden dauern von der Küche ins Wohnzimmer zu kommen.

Fazit

An den beiden Tagen wurden zu den unterschiedlichsten Themen Talks gehalten. Ich fand es sehr spannend, auch Talks zu Themen zu hören, die mir selbst auf den ersten Blick fremd oder unwichtig erschienen und die dann doch mein Interesse weckten.

Der diesjährige Auftakt in Berlin soll nicht der letzte UX_Dev Summit gewesen sein. Wo und wann es weitergeht, steht allerdings noch nicht fest – ich lasse mich überraschen und bin gern wieder dabei!

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