Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Consultant Felix

Felix ist seit Januar 2017 als Consultant bei Sevenval dabei. Einen “typischen Berateralltag” hat er dennoch nicht. Das wollten wir genauer wissen. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Felix, wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?
So einen richtig typischen Arbeitstag gibts bei mir nicht – außer den Montag. Da stehen viele interne Meetings an. Ansonsten beginnt mein Arbeitstag quasi im Zug. Da checke ich Newsletter, bin bei LinkedIn unterwegs und hole mir Updates zu relevanten Branchenthemen, vor allem rund um Versicherungen und Finanzwirtschaft. Wenn ich dann im Büro bin, gönne ich mir erst einen Kaffee, gehe an meinen Platz, checke den Posteingang – und ab da ist jeder Tag anders. Meist ist es ein Mix aus Projektgeschäft, Abstimmungsrunden, Akquisevorbereitungen und Terminnachbereitungen. Je nach Projekt gibt es klare To Dos wie konzeptionelle Arbeiten, Marktanalysen, Benchmarking, Vorbereitung von Präsentationen oder ich liefere fachlichen Input für ein Umsetzungsprojekt. Ich arbeite eng mit Sales und unserer Geschäftsführung zusammen und auf konzeptioneller Ebene viel mit unserem UX-Team oder Projektmanagern.

Wenn du deiner Großmutter erklären müsstest, was du machst. Was würdest du sagen?
Das fängt schon damit an, dass im Freundeskreis einige nicht verstehen, was ich mache. Ich ordne dann immer erst ein, was Sevenval macht, also dass wir Lösungen für digitale Kundenschnittstellen bauen. Dann kommt immer die erste Frage, was das ist. Also erkläre ich, dass das Lösungen sind, die wir jeden Tag benutzen – Websites, Apps oder Alexa als Sprachschnittstelle. Dann lasse ich den Begriff Frontend fallen und ordne mich in diesem Konstrukt ein, also dass ich stark konzeptionell in verschiedenst gearteten Kundenprojekten arbeite.

Und meiner Oma würde ich sagen: Ich mache Marktanalysen, Recherchen und konkrete Umsetzungsvorschläge für neue Anwendungszwecke im Internet. Das Internet kennt sie, wir haben mal zusammen mit meinen Eltern geskypt, als ich ein Auslandssemester gemacht hatte, daher kann sie das einordnen.

Wir sind davon überzeugt: Consulting ist bei uns anders. Wie erlebst du das?
Starke Umsetzungsorientierung. Kurze Abstimmungswege. Schnelle Feedbackschleifen. Wir arbeiten sehr frei und individuell und das gefällt mir. Es gibt einen Arbeitsauftrag und ich bin sehr frei in dem Weg, wie ich zur Lösung komme. Und: Bei uns in der Beratung gibt es nicht das klassische “Montag bis Donnerstag vor Ort beim Kunden”. Ich sehe uns eher als eine Art Fachexperten, nicht als typische Consultants. Wir bauen kein 100-Folien-Set auf, um dem Unternehmen X zu sagen, wie man die Digitalisierung umsetzt. Wir gehen da anders ran und bringen konkrete, neue Ideen rein, beschäftigen uns mit Research und Markttrends. Wir sind nah am Kunden, nah am Markt – und stark in der Umsetzung. Das sind die prägenden Punkte.

Was war dir wichtig, als du dich für Sevenval entschieden hast?
Mein Weg zu Sevenval war nicht so typisch. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber war das Arbeitsumfeld wirklich angenehm, aber ich war mit meinen Aufgaben nicht happy und irgendwie gelangweilt. Ich bin damals mit einem Freund aus Abiturzeiten ins Gespräch gekommen, der mich auf Sevenval aufmerksam gemacht und den Kontakt hergestellt hat. Dann gingen ein paar Mails mit Thorsten und Sascha aus der Geschäftsführung hin und her, bevor ich mich mit Sascha an einem Freitagabend auf eine Pizza getroffen habe. Wir haben uns gegenseitig beschnuppert. Mir war und ist es wichtig, dass ich mich stärker fachlich einbringen und dass ich mich methodisch und fachlich weiterentwickeln kann. Und am Ende des Abends war ich echt begeistert von Sevenval!

Was bedeutet Work Life Balance für dich? Wie erlebst du das hier?
Das ist bei Sevenval sehr gut. Meist fange ich gegen neun oder halb zehn an, weil ich vorher zum Sport gehe. Dann endet mein Arbeitstag auch etwas später, aber ich trenne da nicht so strikt zwischen Arbeitsplatz im Office und zuhause. Und irgendwie beginnt mein Arbeitstag ja auch im Zug. Ich bin ein Typ, der im Job gut und gerne richtig Gas gibt, aber auch mal kürzer tritt, wenn es etwas ruhiger ist. Das ist hier sehr ausgewogen.

Generell bin ich sehr frei, wie ich meine Tasks lege. Klar, ich habe Deadlines, aber es ist eigentlich egal, ob ich meine Aufgaben morgens oder abends mache. Und ich kann aufs Home Office zurückgreifen, wenn ich es brauche – also wenn ich einen Arzttermin habe oder die Woche mit der Deutschen Bahn einfach mal bescheiden war. Und ein großes Pro ist, dass es hier sehr kollegial zugeht. Man kann sich mit jedem austauschen, zusammen Pause machen oder eine Runde kickern.

Wo trifft man dich nach Feierabend?
Erst mal im Zug nach Düsseldorf und später zuhause auf der Couch. Dadurch dass ich meist spät anfange zu arbeiten, bin ich auch relativ spät zuhause. Mein Abend sieht dann meist so aus, dass ich für mich und meine Freundin koche. Und dann gucken wir gerne Serien – aktuell sind wir an der dritten Staffel von Mr. Robot. Oder ich treffe mich mit Freunden auf ein Bierchen.

Apropos Bierchen: Kölsch oder Alt?
Das ist einfach bei mir, aber damit mache ich mich vielleicht unbeliebt: Ich mag Alt lieber! Dabei komme ich gar nicht hier aus der Gegend, sondern aus der Region Brandenburg an der Havel.

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