Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Head of Quality Assurance Markus

Markus hat sich gleich zweimal für Sevenval entschieden: zunächst 2002, als er während seines Studiums der Allgemeinen Informatik sein Praxissemester bei uns absolvierte und uns danach als Werkstudent unterstützte – und 2006, als er fest bei uns einstieg. Heute leitet Markus unser Quality Assurance Team und ist Ausbildungsleiter. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Markus, du bist schon mehr als elf Jahren bei Sevenval an Bord. An welche Momente erinnerst du dich besonders gerne?
Da gibt es viele! Das coolste ist hier, dass wirklich jedes Jahr anders ist als das davor, auch wenn man das kaum glauben mag. Wir probieren immer Neues und gehen mit Entwicklungen mit – das hat sich Sevenval bis heute erhalten. Technologisch vorne dabei zu sein, aber auch in andere Themenwelten reinzuschnuppern, das gehört dazu. Und woran ich mich natürlich gerne erinnere, das sind die legendären Weihnachtsfeiern!

Und wie bist du in den Bereich Quality Assurance gekommen?
Den Bereich habe ich mit aufgebaut. Ich bin bei Sevenval 2006 als Software Engineer eingestiegen und war dann später als Senior Software Engineer in der Produktentwicklung. Irgendwann habe ich eine CDR-Datenbank aufgebaut, also eine Client Detection Repository-Datenbank. Da ging es um Endgeräte-Erkennung. Wir konnten erkennen, mit welchem Gerät jemand eine Website besucht. Und die Datenbank dahinter enthielt die Infos, was das Gerät kann und was nicht, was es für eine Auflösung hat, was für einen Viewport – und noch über 200 weitere Eigenschaften. Diese Datenbank musste täglich aktualisiert und erweitert werden und daraus hat sich damals über die Zeit ein Team gebildet, das Device Management Team.

Dann haben wir angefangen, einen eigenen Geräteschrank aufzubauen und das Thema wuchs immer weiter. Irgendwann haben wir Testseiten gebaut, auf die wir mit den Handys gegangen sind, um Geräte-Eigenschaften zu testen. Hier kommt also das Wort Testen ins Spiel. Und wenn wir dann bei einem Feature oder in einem Projekt ein Problem hatten, haben wir getestet, zum Beispiel ob es am Gerät oder am Code liegt. Da gings eigentlich los mit Quality Assurance. Und daraus ist bis heute ein eigener Geschäftsbereich gewachsen, den ich leite.

Als Ausbildungsleiter bist du für unsere Azubis erster Ansprechpartner. Was gehört da genau zu deinen Aufgaben?
Zuallererst natürlich der Kontakt zu den Azubis, zu unseren Ausbildungsbeauftragten, zur Berufsschule und der IHK. Ich stelle sicher, dass die Ausbildung bei uns wertig ist und begleite unsere Auszubildenden. Ich sitze zum Beispiel einmal im Monat mit jedem Azubi und dem Ausbildungsbeauftragten aus dem jeweiligen Fachbereich zusammen und dann sprechen wir darüber, was gerade ansteht und wie es läuft. Oder wenn unsere Auszubildenden mit ihrem Berichtsheft kommen, gehen wir das inhaltlich gemeinsam durch und tauschen uns aus. Unsere Azubis im ersten Lehrjahr beschäftigen sich aktuell zum Beispiel mit Raid-Systemen. Das besprechen wir dann, ich lasse mir das von ihnen noch mal erklären und hinterfrage.

Was gefällt dir besonders an Sevenval?
Wir sind sehr professionell unterwegs und gehen dabei total menschlich miteinander um. Bei uns geht es nicht nur um Geschäftsinteressen, sondern auch um soziale Themen und vor allem um die Menschen hinter Sevenval. Man kann bei uns vom Azubi bis zum Geschäftsführer mit jedem sprechen. Hier sagt keiner: “Wer bist du?” Oder: “Das interessiert mich nicht.” Und hier fällt es auch nicht komisch auf, wenn einer die Schuhe auszieht und sich bei uns in der Couchecke mit Laptop hinlegt und arbeitet. Ich würde sagen, wir leben das Kölsche Grundgesetz.

Gibt es auch einen Markus ohne QA-Blick, zum Beispiel wenn du privat im Web unterwegs bist?
Schwer, mir fallen andauernd Dinge auf. In erster Linie denke ich dann: „Cool, die können’s nicht und brauchen uns.“ Ich kann das nicht ausschalten. Entweder man hat das oder man hat das nicht. Ich glaube, auch ein Rennfahrer ist genervt in einer 30er Zone.

Was machst du, wenn du offline bist?
Dann bin ich mit dem Hund im Wald, mal mit und mal ohne Kindern. Im Moment bin ich viel mit meinem Werkzeugkoffer unterwegs, um die Ausläufe meiner Kernsanierung zu einem Ende zu bringen. Oder man trifft mich auf einem Metal oder Gothic Konzert.

Gas oder Kohle?
Wenn wir da vom Grillen reden und nicht von Energieträgern, dann Kohle. Kohle finde ich besser, weil das Fleisch knuspriger wird. Ich mag Dinge, die dunkel sind!

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