Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Senior Consultant Thorsten

Aus der Konzernwelt zu Sevenval: Thorsten ist seit Mai 2018 Teil unseres Consulting-Teams. Er versteht die Herausforderungen der Finance- und Insurance-Branche bestens und begleitet als Senior Consultant Unternehmen auf dem Weg zur passenden Digitalstrategie. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Thorsten, in welchen Themen und Aufgaben gehst du total auf?
Wenn es darum geht, für Kunden aus komplizierten Zusammenhängen einfache Lösungen zu schaffen. Ich bin derjenige, den du vor einen Berg scheinbar wirrer, nicht zusammenhängender Informationen und Herausforderungen setzen kannst, und der diese dann in eine Struktur bringt, aus der heraus man gute Lösungen entwickeln kann.

Wir helfen Unternehmen aus der Versicherungswirtschaft und aus anderen Branchen, die die Digitalisierung vernachlässigt haben, aufs Pferd. Dabei gehen wir sehr dialogisch vor, was ich sehr gut finde. Ich mag das Arbeiten in Workshops, ich mag die Moderatorenrolle. Das A und O ist es für mich, den Kunden als Mitgestalter zu betrachten und gemeinsam eine Lösung zu entwickeln, die ihn begeistert.

Was zeichnet gute Beratung deiner Meinung nach aus?
Ein offenes Mindset. Zuhören können. Und die Fähigkeit, die Lösung nicht vor das Problem zu stellen, sondern die Lösung zu einem Problem zu finden. Mir geht es bei guter Beratung darum, die Herausforderungen des Kunden wirklich zu verstehen.

Aus dem Konzernumfeld zu Sevenval – war das eine große Umstellung für dich?
Ja! (lacht) Im Konzernumfeld musst du dir keinerlei Gedanken um Struktur und Setup machen, weil alles vorgegeben ist – dafür dauern Entscheidungen mitunter auch länger und die Flexibilität leidet gelegentlich. Bei Sevenval war die größte Umstellung für mich definitiv eine positive: Die Meinung und die Erfahrung, die jeder Einzelne einbringt, zählen wirklich und werden wertgeschätzt. Außerdem wird hier ehrlich und authentisch der beste Konsens zwischen individuellen und wirtschaftlichen Interessen und den Interessen der Kunden gefunden.

Zwei weitere erfreuliche Feststellungen: Die Wahl der Kleidung wird bei Sevenval nicht mit der Beurteilung des Könnens verknüpft. Und ich kann meinen Laptop mit der Software bespielen, die ich wirklich benötige. Das ist im Konzernumfeld extrem stark reglementiert.

Was ging dir durch den Kopf, als du das erste Mal bei Sevenval warst?
Definitiv, dass ich overdressed war! Ich war der einzige an dem Tag, der ein Sakko getragen hat…

Welches Fachevent, Barcamp o. ä. steht bei dir als nächstes an?
Die Digital Insurance Agenda, kurz DIA, nächste Woche in München. Da kommt die gesamte Start Up- und Gründerszene für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche zusammen. Mir geht’s vor allem um den Austausch und darum, zu verstehen, welche Ansätze für die digitale Kundenschnittstelle im Markt entwickelt werden.

Helden, Vorbilder, Influencer: Wen würdest du gerne mal persönlich treffen?
Das ist eine echt schwere Frage. Ich hätte mich sehr gerne mit Helmut Schmidt auf eine Zigarre getroffen. Er war ein extrem intelligenter und besonnener Mann, den ich sehr beeindruckend finde. Außerdem würde ich gerne Anthony Kiedis treffen, den Frontman der Red Hot Chili Peppers. Er hat ein extrem bewegtes Leben geführt – mit allen Ups and Downs. Ich glaube, dass er viele Geschichten zu erzählen hätte.

Stadt oder Land?
Land! Das Stadtleben hatte ich zehn Jahre lang und nachdem ich die Vorzüge von beidem beurteilen kann, weiß ich das Land und die Ruhe dort zu schätzen. Aber die Bahn in Richtung Stadt ist bei mir zum Glück nicht weit weg!

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