Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Senior Sales Engineer Tanja

Tanja gehört seit Oktober 2004 zur Kölner Sevenval-Mannschaft. Angefangen als Developer, übernahm sie später die Leitung unseres PS-Teams, bis sie sich 2014 der Herausforderung “Aufbau des Sales Engineering” stellte. Und diesem Bereich ist Tanja bis heute treu geblieben. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Tanja, du bist schon ziemlich lang bei Sevenval. Erzähl doch mal.
Als ich 2004 mein Medieninformatik-Studium beendet habe, war ein ziemliches Loch in der Internetbranche. Ich hatte großes Glück, dass ich in Köln eine Stelle gefunden habe, denn das war mein Wunschstandort. Damals habe ich als Developer bei Sevenval angefangen und habe viele Mobile-Projekte gemacht. Nach einer Weile habe ich die Teamleitung von einigen Developern übernommen – und später dann die komplette Developer-Mannschaft in PS Köln. Und 2014 bin ich ins Sales Engineering gewechselt.

Als Teamleiter und auch als Head unserer Developer war ich viel beratend bei Kunden vor Ort und irgendwann war der Spagat zwischen “Ich bin unterwegs und berate Kunden bei technischen Fragen” und “Ich bin vor Ort und betreue mein Team mit 17 Developern gut” einfach sehr groß. Gleichzeitig habe ich mit meiner Development-Brille immer geschrien, dass unser Sales-Team technische Unterstützung braucht, wenn man zum Beispiel in einem Kundentermin den CTO gegenüber sitzen hat. Die Entscheidung, die Developer-Seite zu verlassen und das Sales Engineering mit aufzubauen, war für mich dann total leicht. Ich bin so ein Typ, ich liebe neue Herausforderungen. Ich war oft genug mit Sales auf Terminen, sodass ich viele der Tasks, die zum Sales Engineering gehören, schon gemacht hatte – und ich wollte das einfach richtig und komplett machen, zu 100 %. Außerdem war es für mich eine große Chance, mich auch persönlich weiterzuentwickeln.

Klar, in über 13 Jahren schaut man mal nach rechts oder links auf dem Arbeitsmarkt. Ich könnte mir aber zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, in einem Konzern zu arbeiten. In der Sevenval-Welt fühle ich mich wohl, da ist alles in Ordnung. Ich habe immer neue, variierende Aufgaben. Wir haben ein sehr persönliches Miteinander und viele Vorteile und Benefits. Sevenval ist einfach meine zweite Familie.

Wie hat sich Sevenval über die Jahre verändert – und was ist seit jeher gleich geblieben?
Es hat sich immer etwas verändert, allein unser Kerngeschäft. Wir sind seit jeher sehr beweglich, niemals starr. Klar, verändert sich einiges, wenn man von 20 Mitarbeitern auf über 170 wächst. Aber die Mentalität ist die gleiche: Bei Sevenval gibts keinen Stillstand und bei uns kennt sich jeder persönlich. Wir unterstützen uns seit jeher, um für unsere Kunden die beste Lösung zu liefern – gemeinsam im Team. Das ist definitiv eine der Konstanten über die Jahre.

Wie sieht dein Alltag als Senior Sales Engineer aus?
Es gibt viele Termine und Tasks, die planbar sind und ich auf der Agenda habe. Aber gerade bei uns im Sales müssen wir oft spontan agieren. Das macht es spannend, aber logischerweise führt das auch dazu, dass der Plan, den ich mir morgens mache, sich meistens wieder ändert. Was gehört so zum Alltag im Sales Engineering? Themen wie Bearbeitung von RFIs und RFPs, Anforderungsanalysen, technischen Input für Angebote liefern, technische Machbarkeitsprüfungen, Projektkalkulationen, NDAs, SLAs, … und natürlich der Austausch mit den Kollegen. Als Sales Engineer unterstütze ich im Regelfall nicht nur den Sales-Prozess, sondern ich begleite die Projektteams auch zu Projektbeginn.

Verrat doch mal, was dich motiviert, montagmorgens zur Arbeit zu gehen…
Dass mein Job so abwechslungsreich ist, das motiviert mich jeden Tag. Deshalb arbeite ich auch nach so vielen Jahren immer noch sehr gerne hier. Und dann motiviert mich unser Sales-Team. Wir verbringen oft die Pausen zusammen oder wir machen abends mal was zusammen. Es macht einfach Spaß, zusammenzuarbeiten!

Wie kann man dich auf der Arbeit total aufregen?
Unpünktlichkeit, das mag ich nicht. Ansonsten muss ich überlegen… Wenn man mit jemandem über ein Thema spricht und derjenige drei Wochen später nichts mehr davon weiß, weil es für ihn vielleicht nicht so wichtig war. Das ist irgendwie menschlich, aber das mag ich nicht. Oder wenn jemand seinen Job nach Vorschrift macht, statt unternehmerisch zu denken. Ich muss aber sagen: Ich bin ziemlich glücklich in meinem Team, das kommt bei uns nicht vor.

Welches Buch hast du als letztes gelesen?
“User Story Mapping” von Jeff Patton. Das ist ziemlich gut und kann ich echt empfehlen, weil Scrum nicht als Paradigma runtergebetet wird, sondern man ein gutes Tooling an die Hand bekommt, mit dem man aus User-Sicht sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Berge oder Meer?
Oh, das ist schwer. Ich wandere gern und fahre gern Ski. Und genauso gern bin ich am Wasser. Muss ich mich wirklich entscheiden? Dann sind es die Berge.

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