Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an UX-Designerin Lisa

Seit April 2019 hat unser Kölner UX/UI-Team tatkräftige Unterstützung von Lisa, die aus einem Konzern zu Sevenval gewechselt ist. Was für Lisa gutes Design bedeutet und warum sie an ihren Wochenenden meistens in Holland zu finden ist, erzählt sie uns kurz und knackig in diesem Interview.

Lisa, erzähl uns doch mal von Deinen täglichen Aufgaben und was Dir an Deinem Job besonders Spaß macht?

Als UX/UI-Designerin bei Sevenval beschäftige ich mich hauptsächlich mit Pattern Librarys. Das ist ein Baukastensystem für einzelne Module, die dabei helfen, die direkte Kommunikation mit den Frontend’lern zu verbessern. Das führt dazu, dass beide Parteien die gleiche Sprache sprechen. So kann bestimmt werden, wie die einzelnen Module aussehen, z.B. wenn man auf einen Button klickt oder darüber schwebt. Dadurch gleicht das Layout der Designer auch dem Echtzeiterscheinungsbild der Website.

Was ist Dein liebstes Arbeitstool, um Dir Deinen Arbeitsalltag zu erleichtern?

So einfach das klingt, aber auf jeden Fall mein Keyboard, denn ich arbeite am liebsten mit Shortcuts. Und natürlich Google! If you have a question ask Google.

Du kommst aus einem Konzernumfeld. Was sind für Dich die größten Unterschiede zu Sevenval?

Hier gibt es definitiv mehr Struktur. Es werden von Anfang an Ziele gesetzt, auf die hingearbeitet wird. Es geht weniger um persönliche Vorlieben der Chefs, sondern mehr um das Produkt. Der User und dessen Mehrwert stehen hier im Fokus. Das führt zwar dazu, dass ich mehr Meetings habe, aber es schafft dadurch auch wieder mehr Struktur. Außerdem gibt’s hier besseren Kaffee, besseres Obst und tolle Goodies, wie z.B. Firmenyoga.

Was bedeutet für dich gutes Design?

Für mich ist „gutes Design“ relativ. Ich würde es so beschreiben, dass die Anforderungen und Wünsche des Nutzers bestmöglich erfüllt werden. Design ist immer eine Dienstleistung und es geht letztendlich um den Verbraucher. Das bedeutet auch, eine gewisse Konsistenz sicherzustellen. Alle Module sollten überall das gleiche Verhalten haben und selbsterklärend sein. Dabei muss es nicht super fancy sein, Hauptsache der User weiß, was ihn erwartet. Außerdem ist gutes Design für mich, wenn mein Tool (Sketch) mit dem eigentlichen Livegang übereinstimmt und das ist tatsächlich gar nicht so einfach.

Was machst du am liebsten in deiner Mittagspause?

Essen! Da ich nicht so der Frühstückstyp bin und morgens nur einen Smoothie trinke, muss ich in meiner Mittagspause auf jeden Fall essen. Je nachdem, entweder in unserem Kölner Büro am langen Tisch mit Kollegen oder auch mal auswärts.

Wo findet man dich nach dem Feierabend?

Unter der Woche mache ich gerne Sport, wie Yoga oder Laufen, oder beschäftige mich mit handwerklichen Sachen. Gerade als Ausgleich zum Bürojob mache ich mir auch schon mal gerne die Hände “schmutzig”. Dazu gehört z.B. Stricken, Nähen oder Basteln. Am Wochenende findet man mich meistens auf meinem Segelboot in Holland. Auf dem Wasser kann ich komplett abschalten. Und dadurch, dass die Internetverbindung dort immer super schlecht ist, kommt man auch ganz gut dazu. 😉

Sommer oder Winter?

Sommer, definitiv Sommer! Ich habe im Winter einmal einen Skikurs gemacht und der war nicht gut, seitdem immer nur Sommer!

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