Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Director UX Design Markus

Unsere UX Unit ohne Markus? Kaum vorstellbar. Schließlich ist unser leidenschaftlicher Designer schon eine ganze Weile Teil der Sevenval-Familie: Eingestiegen als Freelancer 2008 und seit Februar 2009 fest an Bord, leitet er heute als Director UX Design unsere UX Teams in Köln und Berlin. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Markus, in welchen Aufgaben und Themen gehst du total auf?
Eigentlich gefällt mir vor allem die Vielfalt in meinem Job, denn ich habe total verschiedene Themen auf dem Tisch. Vor allem das Team macht mir sehr viel Spaß und ich verbringe recht viel Zeit damit, mit den Leuten zu sprechen, Ideen zu entwickeln, Feedback zu geben und immer wieder alles noch viel besser zu machen. Dann ist die Akquise und das Setup von Projekten echt spannend, weil man gerade am Anfang an vielen Stellschrauben drehen und noch sehr gut beeinflussen kann, in welche Richtung ein Projekt gehen kann. Ich brauche es aber auch, in manchen Projekten mittendrin zu stecken … selber Layouts zu basteln und mit den Entwicklern zu verhandeln. Wenn man nur Manager ist, kommen Leute oft nur mit Problemen zu einem, die guten Sachen behalten sie fieserweise für sich, weil die ja schon funktionieren.

Bitte ergänze: Eine begeisternde User Experience …
… trifft die Erwartungen der Nutzer. Das klingt erstmal banal, aber es macht glücklich, wenn die Dinge genau so funktionieren, wie man es sich als Nutzer vorstellt. Das ist die Basis und darauf kann man dann Effekte, Überraschungen und fancy Spielsachen legen, um zu begeistern. Komplex wird das Thema UX eben dadurch, dass nicht alle Nutzer das Gleiche erwarten …

Was zeichnet das Sevenval UX-Team aus?
Ich würde sagen, wir sind recht nerdig und eher auf die komplizierteren UX-Themen spezialisiert. Wir sind richtig gut, wenn es komplex wird. Bei uns gehts nicht um Landingpages, sondern wir starten oft erst hinterm Login – da wo Leute im Internet wirklich etwas machen, und nicht nur Informationen konsumieren und gute Usability nicht nur “ganz nett”, sondern wirklich entscheidend ist. Unsere Designer sind mit unseren Frontend Entwicklern auf Augenhöhe unterwegs und sehr eingespielt. Dadurch kriegen wir es hin, dass sehr viele Dinge, die wir gestalten, auch exakt so umgesetzt werden können – anders als das vielleicht bei anderen Agenturen der Fall ist.

Verrat doch mal drei Dinge, die dich bei der Arbeit motivieren!
A) Wenn man merkt, dass den Leuten bei uns ihr Job wirklich Spaß macht. Ich könnte nirgends arbeiten, wo nicht oft gelacht wird.

B) Das Gefühl, Dinge wirklich ändern und bewegen zu können. Bei Sevenval hat es sich für mich schon immer gelohnt, mich in Themen einzubringen und für Dinge einzusetzen, die mir wichtig sind. Das finde ich wichtig und möchte ich nicht missen.

C) Und was mich wirklich motiviert: Das ist, wenn in Projekten gute Stimmung ist und zwischen den verschiedenen Parteien eine wirklich sinnvolle zwischenmenschliche Ebene entsteht … ein gutes Miteinander, bei dem sich niemand verkleiden oder verstellen muss. Wir standen mal in der Pause eines Workshops mit ein paar Leuten zusammen, haben über alles Mögliche geredet und gelacht und auf einmal sagt einer der Kunden freudestrahlend: “Endlich mal normale Leute!” Sowas motiviert mich.

Wenn du nicht Designer geworden wärst, dann …
… wäre ich wahrscheinlich heute Entwickler oder Lehrer, wobei ich sehr froh bin, dass ich beides nicht geworden bin. Ich habe mich schon immer sehr für Technik interessiert und hatte super früh einen eigenen Computer. In der Schule hatte ich Mathe und Physik als Leistungskurse und im Studium habe ich nebenbei als Nachhilfelehrer gearbeitet. Außerdem habe ich schon immer viel gezeichnet und fotografiert. Eine Zeit lang habe ich mich auch intensiv mit Graffiti beschäftigt. Ich habe das Gefühl, dass in meinem jetzigen Job fast alle diese Interessen wieder eine Rolle spielen, und mich gerade die verschiedenen Erfahrungen oft weitergebracht haben.

Helden, Vorbilder, Influencer: Wen würdest du gerne mal persönlich treffen?
Fachlich habe ich da ehrlich gesagt nicht viele – oder eigentlich keinen. Gut, ich bin bestimmt ein Apple Fanboy und mag, was Elon Musk so macht, aber ich war noch nie einer, der wusste, welche neuen tollen Agenturen angesagt sind oder wie coole Designer heißen. Das kann man jetzt als Bug oder als Feature sehen … Ich fand das immer ganz gut, weil man dadurch vermeidet, sich zu stark an anderen zu orientieren, und stattdessen selbst überlegt, wie der beste Weg ist.

Punkte oder Streifen?
Streifen. Also bezogen auf Muster oder als abstrakte Kunst … ein gestreiftes Bild würde ich mir wahrscheinlich eher aufhängen als eins mit Punkten. Bei Klamotten wären mir Streifen wohl auch lieber als Punkte, auch wenn ich beides nicht wirklich viel trage. Aber ich mag auf jeden Fall gestreifte Pudelmützen!

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