Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Project Manager Michael

Seit Februar 2017 gehört Michael zum Team Sevenval. Als Quereinsteiger im Projektmanagement ist er im Tagesgeschäft wichtigstes Bindeglied zwischen unseren Kunden und den Projektteams. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Michael, woran arbeitest du gerade?
Aktuell bin ich in zwei Projekten unterwegs. Da wäre zum einen ein großes Webportal für eine Versicherung, ein Serviceportal. Das manage ich zusammen mit meinem Kollegen Thomas. Ende letzten Jahres hatten wir einen großen Meilenstein erreicht und das haben wir natürlich intern gefeiert, bevor es im Projekt weiterging. 2018 geht es dann richtig rund. Wir rechnen mit mehreren Rollouts, diversen Kundenworkshops und der Integration zahlreicher weiterer Funktionalitäten.

Und dann bin ich noch zusammen mit zwei anderen Projektmanagern in einem Projekt für einen deutschen Automobilkonzern. Meine Aufgabe ist die gesamte Betreuung der mobilen Seiten für die internationalen Märkte in den jeweiligen Sprachen. Da der Austausch direkt mit den einzelnen Länder läuft, ist Kommunikation das A und O. Die Projektsprache ist englisch. Gerade im internationalen Umfeld ist es extrem spannend, sein Projektmanagement-Handwerkszeug richtig anzuwenden. Da gehts darum, den Kunden zu verstehen, im richtigen Ton und Wording nachzufragen, um sicherzustellen, dass die Anforderungen auch richtig verstanden werden.

Was gehört für dich zu einem Arbeitstag einfach dazu?
Was mir spontan in den Kopf kommt: E-Mails – ohne gehts nicht in meinem Alltag. Auch total wichtig: der Austausch mit meinen Projektmanager-Kollegen. Sich jeden Tag zu den Projekten auszutauschen, Erfolge zu teilen, gemeinsam zu feiern und aus Misserfolgen zu lernen, das gehört für mich zu einem Arbeitstag dazu. Ich sitze in unserem Office direkt mit den anderen Projektmanagern zusammen und weil wir aktuell sehr große Projekte haben, bin ich in keinem allein als Projektmanager. Also sind der Austausch und Abstimmungen sehr wichtig, genau wie die Priorisierung und Klärung von Verantwortlichkeiten: Bei wem liegt der Ball im Feld?

Studium der Volkswirtschaft und Japanologie – und dann Projektmanagement – wie passt das zusammen?
Die Frage habe ich natürlich schon öfter gehört. Projektmanagement ist meiner Meinung nach ein klassischer Bereich für Quereinsteiger. Das ist im IT-Bereich und auch bei Sevenval nicht anders – vor allem, wenn man wie ich schon immer ein starkes Interesse an Technik hat. Ich würde mich als ziemlich technikaffin bezeichnen – nicht nur, wenn es das Web betrifft. Ich mag Technik Gadgets und habe ein großes PC-Setup zuhause. Ich wollte einfach in eine innovative Branche einsteigen, weil ich dafür brenne und mit Herzblut dabei bin.

Klar, ein Informatikstudium ist ein super Background. Essentiell fürs Projektmanagement ist es aber, dass man strukturiert arbeitet, dass man Social Skills hat und dass man ein kommunikatives Bindeglied zwischen allen Fachabteilungen, Gewerken und dem Kunden ist. Bei Sevenval gibts einige Quereinsteiger im Projektmanagement – unter anderem auch einen Physiker und zwei Sozialwissenschaftler. Das Tolle ist, dass wir alle unterschiedliche Sichtweisen einbringen. Wir haben viel mit Nullen und Einsen – also Code – zu tun, aber am Ende gehts im Projektmanagement um Kommunikation zwischen Menschen.

Was bedeutet Agilität für dich?
Agilität im Projektmanagement sehe ich als sehr gute Möglichkeit, schnell ein gutes Vertrauensverhältnis zum Kunden aufzubauen. In der agilen Software-Entwicklung, wenn man in Sprints arbeitet, hat man die Möglichkeit, in kurzer Zeit Software-Inkremente auszuliefern und frühzeitig Kunden-Feedback abzuholen. Das sorgt für eine zügige Erhöhung der Qualität unserer Auslieferungen. Man muss schnell eine gute Verzahnung mit dem Kunden etablieren und im engen Austausch sein, dann entsteht das Vertrauen quasi von alleine. Der Kunde nimmt eine kontinuierliche Verbesserung des Produkts wahr und merkt, dass sein Feedback wertvoll ist und zügig umgesetzt wird. Weiterhin kann er auch noch kurzfristig Anforderungsänderungen einbriefen und in nachfolgenden Sprints umsetzen lassen. Ganz anders das klassische Projektmanagement, bei dem sich der Dienstleister nach einer ewig langen Konzeptionsphase einschließt und am Ende des Projekts etwas präsentiert – bei dem die Erwartungshaltungen häufig auseinander gehen.

Wird der agile Ansatz beim Projektmanagement gewählt, ist es extrem wichtig, dass man den Kunden frühzeitig abholt und eine gemeinsame Basis, ein einheitliches Verständnis von agiler Softwareentwicklung schafft. Sonst kann es da natürlich ganz schön krachen.

Wenn Sevenval ein Getränk wäre, welches wäre es?
Ein starker Kaffee! Er gibt mir viel Energie, tut gut und pusht.

Welche Superkraft hättest du gerne?
Ich würde gerne fliegen können, definitiv. Dann könnte ich zum einen sehr schnell von A nach B reisen, also nach Feierabend schnell nach Hawaii an den Strand oder etwas frische Bergluft in den Alpen schnuppern. Zum anderen ist die Perspektive total spannend, so von oben, über den Wolken schwebend. Das wäre auch super, um nach unserem grauen Berliner Winterwetter die Sonne öfter zu sehen.

Müsli oder Cornflakes?
Müsli. Ist vermeintlich gesünder und hält auf jeden Fall länger satt!

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