Sevenvallie im Interview: Sieben Fragen an Senior Devops Engineer Shorty

Im Sommer 2014 startete Shorty als System Administrator bei Sevenval. Mit seinem Admin-Gen und seiner Leidenschaft für Technologien sorgt er heute als Senior Devops Engineer für echte Arbeitserleichterung in unseren Projektteams. Zeit für ein kurzes Interview – Zeit für sieben Fragen an unseren Sevenvallie!

Shorty, Devops Engineering – worum geht es da genau?
Es geht unter anderem darum, den Entwicklern das Leben leichter zu machen. Dass sie schneller, einfacher und besser entwickeln können. Die Hauptaufgaben eines Devops sind es, Tools aufzubauen, Infrastrukturen in Kundenprojekten zu erstellen, Prozesse und Dokumentationen zu schaffen. Wichtig ist es, unser Wissen und unsere Erfahrung im Team zu verteilen, um keine Wissenssilos aufzubauen. Und: ganz, ganz viel Kommunikation mit allen Projektbeteiligten, mit dem Projektmanager, Consulting, Sales, Admins, Entwicklern, UX Designern und Ansprechpartnern auf Kundenseite.

Welche deiner Aufgaben findest du besonders spannend?
Die Kommunikation! Ich mags, in einem Team zu arbeiten, in dem man sich einbringen und Sachen hinterfragen kann. Als Senior Devops Engineer bin ich gezwungen, innovativ zu arbeiten und setze mich ständig mit neuen Technologien auseinander, weil jedes Projekt anders ist – und das macht eine Menge Spaß. Zusammen mit Krispin in Berlin treibe ich das Thema Devops Engineering weiter und wir ergänzen uns super, weil er aus der Entwicklerschiene kommt und ich Admin war.

Was hat dich damals daran gereizt, zu Sevenval zu wechseln?
Die Leute waren mir sympathisch, man hat kein Blatt vor den Mund genommen. Und wenn du Familie hast – das funktioniert hier einfach super. Wir sind ein offenes und ehrliches Team. Offen auch gegenüber jeglichen Tools und Technologien, wenns funktioniert, wenns anwendbar ist. Das Schöne ist, dass wir als Devops darüber entscheiden können. Und was mir an Sevenval besonders gefällt: Ich kann hier völlig entspannt arbeiten, ohne dass mir jemand auf den Füßen steht. Man vertraut mir.

Auf deinem Xing-Profil schreibst du „Ein guter Admin ist ein fauler Admin.“ Wie meinst du das?
Ein Admin – was natürlich auch einen Teil von Devops ausmacht – sollte bemüht sein, seine Tasks zu automatisieren. Er sollte versuchen, sich immer wieder selbst wegzurationalisieren. Sobald eine Aufgabe zweimal gemacht wird, schreibe ich dafür ein Skript. Dadurch erreichst du mehr Sicherheit, du machst weniger Fehler, die ja sonst gerade bei Dingen passieren, die du immer und immer wieder machst. Natürlich wirst du auch schneller durch Automatisierung. Und wenn das dann gut dokumentiert ist, können es auch andere anwenden. Faulsein heißt in dem Zusammenhang also, sich wiederholende Dinge nicht mehrfach selbst auszuführen, um Luft zu gewinnen, neue Themen anzugehen.

Das darf bei dir auf dem Schreibtisch niemals fehlen:
Mein eigenes US-Keyboard, Bilder meiner Kinder und mein kleiner Buddha.

Auf welche drei Dinge würdest du niemals verzichten?
Im beruflichen Kontext sind das: Linux, denn damit kann ich am besten arbeiten. Dann mein US-Keyboard aus demselben Grund. Und die Freiheit, sagen zu können, was ich denke.

Markus oder Shorty?
Privat Markus, beruflich Shorty. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber saßen die Admins und Entwickler alle in einem Raum, in der Dev Höhle. Es gab da schon einen Markus, als ich angefangen hatte. Und immer wenn “Markus” in den Raum gebrüllt wurde, hab ich “ich” gerufen – dabei war der andere meistens gemeint. Das hat dann alle so genervt, dass ich einen neuen Namen brauchte. Und dann wurde ich “Shorty” getauft. So kennt mich auch bei Sevenval jeder. Wenn hier jemand Markus sagt, würde ich wahrscheinlich schon reagieren, aber es würde sehr viel länger dauern…

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