Insur-Check: Die On-Demand Versicherung

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Die Versicherungsbranche ist im Wandel. Neue Technologien und neue Kundenwünsche ändern die Spielregeln. Insurtech-Startups zeigen den Branchengrößen, wohin die Reise geht. Drei junge Anbieter stellen wir im „Insur-Check“ vor. Teil 2: Trōv

Unsere Branchenexperten für Versicherungsanbieter geben in einem aktuellen Whitepaper tiefen Einblick in die drei wichtigsten Schritte für einen erfolgreichen Online-Abschluss. In unserer kleinen Blog-Reihe „Insur-Check“ stellen wir zudem für jeden Schritt ein erfolgreiches Beispiel aus dem Markt vor. (Hier den ersten Teil lesen.)

2. Trōv zeigt, was situativer Versicherungsschutz im digitalen Zeitalter bedeutet

insur-checkTrōv wurde 2012 in den USA gegründet und ist eine „On-Demand-Versicherungsplattform“, die mit einem einfachen und benutzerfreundlichen “Mobile-First” Ansatz ihren Kunden Versicherungsschutz für rund 10.000 spezifische Produkte bietet. Alle abgeschlossenen “Micro-Duration” Versicherungsdeckungen sind in der App hinterlegt und können mit einem Swipe ein- und ausgeschaltet werden.

Trōv unternimmt auf diesem Weg den Versuch, das Bewusstsein des Kunden für ein Versicherungsprodukt und seinen täglichen Nutzen neu zu schaffen und damit permanente Kontaktpunkte zum Kunden herzustellen. Der Ansatz basiert auf der Entwicklung, dass sich das Smartphone für viele Menschen zum Mittelpunkt des täglichen Lebens entwickelt hat.

„On-Demand“ heißt: Schutz für einzelne Gegenstände gezielt an- und ausschalten

Kunden können genau jene Dinge versichern, die sie versichern wollen, und genau dann, wenn sie das wollen. Dies wird erreicht, indem alle Interaktionen mit den Kunden zu 100% über die App auf dem Smartphone gesteuert werden: Von der Erfassung eines neuen Gegenstandes z.B. durch Importieren einer Rechnung aus dem Mail-Postfach, über die Aktivierung der situativen Versicherung per Swipe, bis hin zur Schadensmeldung per Chat. Die Versicherung von Gegenständen und Wertsachen soll auf diesem Weg so flexibel und einfach wie nur möglich gemacht werden.

Im Werbefilm zeigt Trōv, wie sich das Unternehmen eine On-Demand-Versicherung im Alltag vorstellt:

Bereits die Registrierung ist viel einfacher, als bei einer herkömmlichen Versicherung: Mit einem Minimum an Dateneingaben kann der Kunde ein Konto bei Trōv erstellen. Das dabei genutzte Smartphone des Kunden wird automatisch von Trōv erkannt, der aktuelle Wert des Gerätes geschätzt und der Kunde erhält die Möglichkeit, es dem Trōv-Inventar hinzuzufügen. So werden bereits bei der Registrierung Informationen über das Eigentum des Kunden in der Cloud gespeichert und sind jederzeit abrufbar.

Im Oktober 2017 hat Trōv die Möglichkeit hinzugefügt, den Versicherungsschutz auch auf der Trōv-Webseite abzuschließen. Um Kunden die Produktsuche noch einfacher zu machen, können diese, zusätzlich zur Suche in der Datenbank von Trōv, ihre Gegenstände und Wertsachen auch per Dropdown-Menüs nach Kategorien durchsuchen.

Einen Versicherungsschutz situativ zu nutzen ist (noch) keine tägliche Gewohnheit

Die Möglichkeit, den Versicherungsschutz situativ ein- und auszuschalten, hört sich gut an, da Kunden allein entscheiden können, wann und welchen Versicherungsschutz sie brauchen. An die Hausratversicherung mit dem Kleingedruckten braucht der Kunde nicht mehr zu denken. Aber kann das Ein- und Ausschalten zu einer täglichen Gewohnheit werden? Versicherungen werden vom Kunden bisher selten aktiv nachgefragt. Im Falle des situativen Versicherungsschutzes müssen sich Kunden aktiv darum kümmern. Trōv CEO Scott Walchek hat hier bereits zugegeben, dass viele Kunden den Versicherungsschutz 24/7 eingeschaltet lassen. Von situativen Versicherungsschutz und Kundeninteraktion kann damit nicht mehr gesprochen werden.

 


Dies ist der zweite Beitrag einer kleinen Blog-Reihe namens „Insur-Check“, in der wir drei Insurtech-Startups vorstellen, die den Branchengrößen zeigen wollen, wohin die Reise geht. Als nächstes folgen die „Haftpflichthelden“ und der erste Beitrag stellt „Lemonade“ vor.

Die Reihe basiert auf unserem aktuellen Whitepaper „Versicherungsvertrieb im digitalen Zeitalter“, das Sie hier erhalten.


 

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