Strategietage IT 2018: Übersetzer für Digitalisierung gesucht

strategietage it 2018

Auf Schloss Bensberg diskutierten am 13. & 14. März rund 400 IT-Experten über eine der größten Herausforderungen bei der Digitalisierung: Bestehende Strukturen müssen digital „übersetzt“ werden. Eine Spezialität von Sevenval. Deshalb waren wir dabei.

Die Strategietage IT waren gut gefüllt mit Vorträgen, Workshops und Gesprächsterminen. Das alles bestimmende Thema war, natürlich, die Digitalisierung. Ein wichtiger Aspekt war für viele Teilnehmer die Herausforderung, mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei der Transformation bestehender Strukturen umzugehen. Als Schloss Bensberg vor 300 Jahren erbaut wurde, war diese Entwicklung selbstverständlich nicht absehbar. Das sorgte für spannende Kontraste und ein extravagantes Ambiente für eine IT-Konferenz. Unter Kronleuchtern wurde über Cyber Crime diskutiert, auf antiken Tischen standen Notebooks, und auf den schweren Teppichen tauschten sich CDOs über neue digitale Technologien aus.

Abhängigkeiten und unterschiedliche Geschwindigkeiten

Überhaupt: Neue Technologien, so war zu hören, seien Segen und doch auch Fluch zugleich. Denn die IT-Welt ist eine Welt voller Abhängigkeiten. Tauscht man irgendwo ein System aus, will das gut geplant sein, sonst kann eine ganze Infrastruktur ins Wanken geraten. Gleichzeitig muss aber stetig erneuert werden, um nicht den Anschluss zu verlieren, an Kundenwünsche und an Produktivitätsziele. Die Digitalisierung verläuft in ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die immer wieder neu austariert werden müssen. Wie kann das dauerhaft gelingen?

strategietage it 2018

Die Antwort darauf gaben unsere Kollegen Christine Günther, Sascha Langfus und André Langensiepen in der Sevenval-Lounge: Der Schlüssel ist die Kombination der richtigen Projektvorgehensweise mit einer intelligenten Trennung der beteiligten IT-Systeme und -Prozesse. Wir haben dafür den “Sevenval Frontend Layer” entwickelt, der die bislang direkt miteinander verwobenen Systeme entflechtet. Er liegt zwischen den grundlegenden Infrastrukturen, z.B. Datenbanken oder Payment-Systemen, und der Schnittstelle zum User. So können Backend-Systeme länger in einem stabilen und sicheren Status Quo verbleiben, während gleichzeitig am Frontend schnell neue Technologien an die End-User ausgerollt werden. Das ermöglicht auch großen Organisationen mit historisch gewachsener IT-Infrastruktur, langfristig mit der rasanten Entwicklung Schritt zu halten. Bei Sevenval nennen wir das den “Digital Transformation Fast Track”.

Komplexität wird weiter zunehmen

In zwei Tagen auf Schloss Bensberg haben unsere Kollegen dutzende Gespräche geführt, Workshops und Vorträge besucht. Sie haben zugehört, Fragen gestellt und Antworten gegeben. Ihr Fazit:

Die Strategietage IT waren eine gute Gelegenheit, über den Tellerrand zu blicken und zu lernen, wie die unterschiedlichen Branchen mit den Herausforderungen der Digitalisierung umgehen. Denn nicht alle Akteure stoßen auf dieselben Probleme und die Lösungsmöglichkeiten sind vielfältig. Übergreifend muss aber mittelfristig ein Weg gefunden werden, mit steigender Komplexität und immer mehr Abhängigkeiten umzugehen.

 

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