Usability-Studie: Banken im mobilen Stresstest

Sevenval Consulting, unsere Beratungsunit, hat eine Studie zur Usability mobiler Bankenportale veröffentlicht.

Unser ausführlicher Report zur Studie, inklusive Executive Summary und Handlungsempfehlungen, kann via Email angefragt werden: bankenstudie@sevenval.com.
Bitte den Betreff “Bankenstudie” angeben.

Ein schneller Überblick zu den Ergebnissen:

  • Klassische Filialbanken zielen am mobilen Geschäftsmodell vorbei.
  • Keine der Banken erreicht das Gesamturteil „gut“. Die Mehrheit der getesteten Anbieter weist erhebliche Usability-Mängel auf.
  • Ladezeiten sind abschreckend lang. Nur die Sparkasse Hannover unterschreitet die
    wichtige 5-Sekunden-Marke bis zur Interaktionsfähigkeit der Webseite.
  • Die Usability-Untersuchung folgt dabei einer vollständigen Customer Journey. Bewertet wird unter anderem der Einstieg via Google-Suchergebnissen, die mobile Darstellung der Service- und Produktinformationen und die Beantragung eines Girokontos.

Weitere Informationen auf: sevenval.com/consulting

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Mobile Trends – Unsere Webtraffic-Analyse für Oktober

Hier sind die Mobile Trends mit Zahlen aus unseren Webtraffic-Analysen für den Monat Oktober 2015.

Wir zeigen eine Top 10 der am häufigsten verwendeten mobilen Geräte, Browsern und Betriebssysteme. Außerdem vergleichen wir speziell diesen Monat den Webtraffic von Android Marshmallow und iOS 9 jeweils vier Wochen nach deren Markteintritt.

Vergleich der Google-Algorithmen

Googles „mobile friendly“-Update hat stärkere Auswirkungen als Panda oder Penguin

“The April 21st update will have more of an impact on Google’s search results than the Google Panda update and the Google Penguin update did.”

Zineb Ait Bahaji,
Webmaster Trends Analyst for Google

Google-Panda-and-Penguin

picture: seo-hacker.com

Bis zu 500 Mal pro Jahr ändert Google seine Suchalgorithmen. Während die meisten Aktualisierungen nur kleine Modifikationen beinhalten, dessen Auswirkungen kaum merkbar sind, führen andere Updates tiefgreifende Änderungen mit sich. Die großen Algorithmus-Updates tragen unter Anderem Tiernamen wie „Panda“, „Penguin“ und „Hummingbird“. Sie klingen harmlos, hier verstecken sich jedoch umfassende Konsequenzen für Webseitenbetreiber.

Reaktion auf Linksfarms und andere Spam-Techniken

Im Zeitraum von Februar 2003 bis Oktober 2005 nahm die Reihe der großen Google Updates ihren Lauf. Die Suchmaschine begann mit Maßnahmen gegen die unsachgemäße Verwendung von Links und Spam-Techniken. Dies galt vor allem der Bekämpfung von „Linkfarms“. Als solche werden Webseiten zur Suchmaschinenoptimierung bzw. -manipulation bezeichnet, die durch eine hohe Anzahl von Verlinkungen auf eine Webseite deren Traffic erhöhen sollen.

Gefolgt wurde dieses Update von „Universal Search“. Im Zuge dieser Neuerungen wurde die Relevanz von Bildern, Videos und Inhalten mit lokalem Bezug im Ergebnisranking erhöht.

Im Februar 2009 wurde die umstrittene „Vince“-Aktualisierung eingeführt, die bei den Nutzern bekannte Marken favorisierte. Diese Marken werden seitdem im Ranking bevorzugt angezeigt, unabhängig von Struktur und Inhalt der Webseite.

Gleich zwei gravierende Änderungen ereigneten sich 2010

Das erste Update wurde im Mai 2010 ausgerollt und „May Day“ getauft, nachdem viele Betreiber immense Einbrüche ihrer Traffic-Zahlen beobachteten. Betroffen sind Suchanfragen, die mehrere Worte beinhalten. So werden nun Ergebnisse höher gerankt, die konkrete Anleitungen oder Diskussionen zu den Suchworten enthalten.

Mit „Caffeine“ optimierte Google im Juni 2010 die technische Grundlage des Suchindexes selbst. Relevante Inhalte können nun zeitnaher nach Erscheinungsdatum gefunden werden und die Suchergebnisse sind präziser als zuvor.

Das Update „Panda“ verursachte bisher die stärksten Einbußen

Top-10-Best-Tips-on-How-to-Survive-Googles-Panda-Algorithm-UpdatePicture: Techchunks

Die neue technische Aufstellung des Algorithmus lieferte die Grundlage für das 2011 eingeführte Update „Panda“, welches rund 12% aller Suchergebnisse betraf. Webseiten und Inhalte von geringer Qualität können durch diese Aktualisierung effizienter gefiltert und im Ranking herabgestuft werden. Dies schlug hohe Wellen in der SEO-Branche und traf viele Webseitenbetreiber unerwartet.

Dabei verlor ebay.de etwas mehr als 30 % an Sichtbarkeit.

Sichtbarkeit bedeutet in diesem Zusammenhang die Besucheranzahl einer Webseite, die durch Google-Anzeigen generiert werden.

Auch die Springer-Tochter Idealo.de musste ca. 29 % Sichtbarkeitseinbußen verschmerzen.

Hart getroffen wurden vor allem auch Portale, die Inhalte anderer Anbieter bewerten oder kommentieren. Dazu gehören Webseiten für Preisvergleiche, Linksammlungen zu Gutscheinen sowie Frage und Antwort-Portale.

Bis zu 50% Traffic-Verluste waren keine Seltenheit.
Viele bekannte Anbieter mussten schwerwiegende Verluste hinnehmen:

  • ciao.de: -58%,
  • gutefrage.net: -57%,
  • shopping.com: -57% ,
  • wer-weiss-was.de: -62%,
  • preisroboter.de_ -54%,
  • geizkragen.de: -59%

Beginn der Sinnsuche – mit dem Update Kolibri kommt die semantische Auswertung

„The name comes from being precise and fast.“

Amit Singhal
Google VP Software Engineer

Das Update Kolibri, welches im August 2013 umgesetzt wurde, war ebenfalls ein Meilenstein, diesmal im Sinne der Nutzer: Die gesamte Suchanfrage sowie die semantischen Beziehungen von Wortgruppen innerhalb dieser können nun zielgerichteter identifiziert und interpretiert werden. Google versteht den Sinn der Suche besser und ist nicht mehr von einzelnen Keywords abhängig. Beim Ranking in der semantischen Suche kommen Faktoren wie Sinngehalt, Kontext, Assoziation, Identität, Intention und Beziehungen zum Tragen.
Der Algorithmus ist seitdem in der Lage die Inhalte einer Webseite besser zu analysieren und den Suchanfragen entsprechend zuzuordnen.

Hiermit wurde erstmals auf Mobilnutzer eingegangen, indem Spracheingaben nun besser interpretiert und umgesetzt werden können. Denn bei der sogenannten Conversational Search wird in den meisten Fällen ein kompletter Satz eingesprochen, auf den – Dank des Updates – besser eingegangen werden kann.

Googles „mobile friendly“-Update hat stärkere Auswirkungen als Panda oder Penguin

Im April steht das neueste Algorithmus Update „mobile friendly“ an und wird das Ranking von Webseiten bei der mobilen Internetnutzung erheblich beeinflussen. Google selbst bezeichnet den Einfluss des neuen Algorithmus als ähnlich gravierend wie Panda oder Penguin.

Die Faktoren, die das Ranking der Suchergebnisse bestimmen, werden sich ab dem
21. April 2015 auch danach richten, ob Webseiten für mobile Geräte verfügbar sind oder nicht. Falls ja, spielt die Qualität der mobilen Darstellung eine Rolle.

Dabei wird das Label „für Mobilgeräte“ eingeführt. Dies soll den Smartphone-Nutzer auf mobil optimierte Seiten hinweisen und ihn dorthin führen.

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Experten vermuten, dass dieses Label abgelöst wird von dem Hinweis „slow“ für mobile Webseiten, die zu lange laden. Neben den eher an der responsiven Darstellung orientierten Kriterien von „mobile friendly“, wird die Performance in Zukunft also eine stärkere Rolle spielen.

google-slow-label

Googles Test Tools

Google hat zur Vorbereitung auf die neuen Kriterien eigens ein Webmastertool zur Verfügung gestellt, mit dem überprüft werden kann, ob eine Webseite mobil optimiert ist oder nicht:
https://www.google.de/webmasters/tools/mobile-friendly/
Die Performance kann mit dem PageSpeed-Test gemessen werden: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Fazit

Nachdem bisherige Updates vorrangig der Qualität der Suchergebnisse galten, zieht Google nun erstmals erhebliche Konsequenzen aus der Entwicklung des Nutzerverhaltens.

So reagiert Google auf die rasante Entwicklung der Mobile-Nutzung und des wachsenden E-Commerce weltweit. 2014 lag der Anteil der mobilen Nutzer im E-Commerce erstmals dauerhaft über 50%. Jährlich steigt die mobile Nutzungsrate um mehr als 20 %.

Jeder zweite Smartphone-Nutzer recherchiert oder kauft mobil und bereits 53% aller Smartphone-Besitzer haben generell schon einmal auf dem Smartphone Produkte recherchiert oder gekauft. Allein im deutschen mCommerce wurden im Jahr 2014 6,6 Milliarden Euro umgesetzt.

Logisch also, dass auch Google den mobilen Trend nicht ignorieren kann.

Was also müssen Webseitenbetreiber jetzt wissen und technisch umsetzen? 

Googles neuer Algorithmus: 4 Tipps, um ein schlechteres Ranking zu vermeiden

Ab dem 21. April bewertet Googles neuer Algorithmus erstmals den Bedienungskomfort von Webseiten für mobile Nutzer. Webseiten mit langen Ladezeiten und einer schlechten Darstellung für mobile Geräte werden mit einer schlechteren Platzierung in Suchergebnissen bestraft.  Dies ist eine einschneidende Änderung, die vor allem E-Commerce-Anbieter beachten müssen, um Ihre Conversion Rate zu halten oder zu verbessern. Schließlich geht Googles „mobile friendly“-Initiative mit wachsenden Zahlen im Mobile Commerce einher.

Unsere Grafik zeigt die wichtigsten Schritte, um von Googles Crawler als “mobile friendly”
eingestuft zu werden.

Sevenval_InfoGrafik Google Algorithmus schlechtes Ranking vermeiden

#GoldenRules: 7 Rules for a better website

Was macht eine (mobile) Webseite perfekt? Worauf muss man als Entwickler bei Design und Aufbau achten? Worauf als Marketing-Verantwortlicher, damit die Conversion am Ende stimmt? Entscheidend für den Erfolg einer Webseite ist heute mehr denn je das „Wie“ und gar nicht so sehr das „Was“. Damit sich Klicks, Views, Einkäufe und Buchungen im E-Commerce weiter positiv entwickeln, stellen wir in den kommenden Wochen auf Twitter unsere sieben goldenen Regeln vor, mit denen ein Webprojekt gelingt.

Dabei blicken wir auch in die Zukunft, denn sie beinhaltet sowohl den Blick auf die kommenden Consumer-Ansprüche als auch auf mögliche Entwicklungen der Anwender-Technik sowie der Programmierung, dem Hosting, bei Datenbanksystemen oder Lagerwirtschaft. Zu jeder Regel veröffentlichen wir Tipps und weitere Informationen.

Die Regel Nummer Eins: Sei so schnell wie möglich! Kurze Ladezeiten haben den direktesten Einfluss auf die Conversion. Startseiten, die länger als drei Sekunden laden, stellen die Geduld vieler Verbraucher bereits auf die Probe. Diese landen am Ende nicht an Ihrer Kasse, sondern bei der Konkurrenz.

Die zweite Regel lautet: Responsive Design, für jedes Gerät. Eine gute Webseite sollte in jeden denkbaren Display und Browser einwandfrei funktionieren.

Regel Nummer drei: Sei feature-orientiert! Warum? So kann man schneller Bugs ausmerzen, aber auch gewährleisten, dass die Seite für neuere Betriebssysteme genau wie für ältere Varianten optimiert läuft.

Die vierte Regel geht mit dieser Hand in Hand: Immer kompatibel bleiben! Aus diesem Grund lohnt es sich, die Platzhirsche der Mobile-Devices im Auge zu behalten. Trotzdem: Die Welt besteht nicht nur aus Galaxy- oder iPhone-Usern. Deshalb lohnt es sich, die Kompatibilität in vielen möglichen Varianten zu testen.

Für die prozessorientierten Denker gilt besonders Regel fünf: Behalte die Kosten im Auge und die Conversion hoch! Entwickler sollten sich auf die Umsetzung der digitalen Geschäftsstrategie konzentrieren und  Bug-Fixing und Updates im Front-End externen Anbietern überlassen.

Regel Nummer sechs: Mobile first! Experten wie Jeremy Keith sprechen sich für das Lean Management von Inhalten aus. Zuerst an den kleinen Screen denken! Welche Information ist am wichtigsten? Das hilft dem Nutzer Euer Angebot zu verstehen – auf allen Geräten. Denn auch die Desktop-Seite kann von dieser Schlankheitskur profitieren.

Die siebte Regel bescheren uns schließlich die User, die genau deshalb gerne wiederkehren: Biete hohe Qualität, zu jeder Zeit. Hier geht es nicht nur um die möglicherweise vertriebene Ware, sondern auch um sämtliche Usability-Gesichtspunkte wie Funktionalität, Funktion, serverseitige Laufsicherheit und auch der richtige Umgang mit Datenschutz oder der unternehmenseigenen Compliance.

Über die nächsten Wochen sammeln wir hier unter den einzelnen Regeln unsere und eure Tipps, Tricks und Cheat-Sheets. Wir bitten um tatkräftige Mithilfe in den Kommentaren und auf Twitter: Folgt uns unter @Sevenval und twittert eure Vorschläge für jede Regel unter #GoldenRules!

 

…einmal mit RESS bitte

RESS: Responsive Design + Server Side Components.

Mit der RESS-Methode kann Responsive Webdesign serverseitig optimiert werden. Prozesse der Contentauslieferung werden vom Client auf den Server verlagert und der Browser dadurch entlastet. Das zu übertragende Datenvolumen kann für mobile Geräte deutlich verringert werden.

Dies wird durch unsere Software Sevenval FIT ermöglichst. Diese erstellt einen präzisen Delivery Context, der die Eigenschaften des Browsers im Zusammenspiel mit Betriebssystem und Software beschreibt.

Responsive Contentauslieferung basiert oft nur auf einer Feature Detection

Dabei wird ein hybrides Verfahren genutzt, bei dem  Client-Side Feature Detection mit Server-Side Browser Detection kombiniert wird.
die verschiedenen Geräte wie Desktop-PCs, Laptops, Tablets und Smartphone, erkennt und dem RESS-Server ermöglicht Inhalte optimal auszuliefern.

ohne RESS SERVER:

RESS_Chart_IllustrationA

mit RESS Server

RESS_Chart_IllustrationB

RESS sorgt für ein schnelles Surferlebnis – auch bei mobiler Nutzung.

Material Design unter der Lupe

material designCredit: Google
http://www.google.com/design/spec/material-design/introduction.html#introduction-goals

Ende Juni 2014 hatte Google im Zuge des Updates auf Android 5 Lollipop Material Design vorgestellt. Damit hat Google zum ersten Mal eine umfassende Designrichtlinie heraus gegeben und für viel Echo gesorgt.
Material Design basiert eindeutig auf bestehenden Trends wie Flat Design und Content First, geht aber noch einige Schritte weiter.
Mein erster Eindruck von den Richtlinien war sehr gut. Und tatsächlich hatte ich auch als bekennender Apple-Fan zum ersten Mal das Gefühl, dass ein Designansatz von Android dem von Apple überlegen sein könnte.

Deshalb wollte ich mir im Folgenden die vier, meiner Meinung nach, wichtigsten Aspekte von Material Design einmal genauer ansehen. Dabei möchte ich herausfinden was sie besonders macht, und wie sinnvoll sie im praktischen Einsatz sind. Continue reading

Weekly #56 – Tech news of the week

Everything You Wanted to Know About Web Performance (But Were Afraid to Ask) http://de.slideshare.net/Radware/radware-velocity-2014webperformanceux

Google will add “mobile friendly” label on websites http://googlewebmastercentral.blogspot.it/2014/11/helping-users-find-mobile-friendly-pages.html

Webdesign Trends 2015 (German): http://blog.xeit.ch/2014/11/webdesign-trends-2015

The future of the Internet in 2015: http://techinfographics.com/future-of-the-internet-in-2015-video-infographic/

Mapping the crazy web of trade: http://bit.ly/1pesplv.

Weekly #54 – Tech news of the week

Mobile Webseite von SPAR.at live

Kundenbindung dank mobiler Webseite – SPAR erweitert das Online-Marketing

  • Mobile Webseite lädt geräteunabhängig in nur 5,4 Sekunden
  • Praktische Login-Funktion für persönliche Einkaufslisten, erweiterte Anmeldung per Facebook-Account erleichtert Schreiben von Einkaufslisten unterwegs
  • Filialsuche zeigt sich im aufgefrischten Design

Sevenval spar QRWien, 25. September – Die SPAR Österreich erweitert ihr Onlineangebot und vereinfacht das Einkaufen mit Hilfe des Smartphones. Mobile Nutzer können die neuesten Angebote sehen und Einkaufslisten führen. Um diese Listen zu speichern, besteht nun auch für die mobile Version eine Login-Funktion. Hierbei kann ebenfalls der Facebook-Account genutzt werden.

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