Your Tools, your Rules – Sevenval auf der Developer Week 2015

Your Tools, Your Rules!

Zufrieden mit euren Tools? Oder mal was Neues ausprobieren? So oder so –
mit Sevenval FIT könnt ihr nutzen, was ihr wollt. Unsere Software vereinfacht das Erstellen und Optimieren von Webseiten und ist mit allen gängigen Entwickler-Tools kompatibel.

Unser Stand auf der Developer Week

Kommt vorbei und tauscht euch mit unseren Entwicklern und unserem CTO, Roland Guelle, über aktuelle Projekte, Technologien und Methoden rund um das Front-End aus. Auch wie ihr HTTP/2 für eure Webprojekte nutzen könnt, erläutern unsere Kollegen am Stand gerne.
Ihr findet uns auf der Developer Week auf Ebene 3. Unsere Standnummer lautet 37.

Unser Vortrag

Außerdem hält Roland Guelle am Dienstag, den 16. Juni, von 10.30 bis 11.30 den Vortrag „Fragmentation of Infrastructure“. Er erklärt, wie ihr bei der zunehmenden Vielfalt von Systemen im Front- und Back-End Herr im eigenen Hause bleibt.

Sevenval Technologies und PressMatrix vereinbaren Vertriebskooperation

Digital Publishing und responsive Webseitenerstellung und Auslieferung für alle Geräte

Sevenval Technologies und PressMatrix vereinbaren Vertriebskooperation

Köln/Berlin, 13. April 2015 – Die Sevenval Technologies GmbH und die PressMatrix GmbH kooperieren seit Anfang April, um ihren Kunden sowohl digitales Publishing als auch responsive Webseitengestaltung und Auslieferung aus einer Hand anzubieten. Sevenval kann so für seine Kunden auf eine standardisierte Lösung zugreifen, die aus jeder Art von Print-Produkten digitale, interaktive Dokumente erstellt, die in Form von Apps veröffentlicht werden. PressMatrix ist durch die Kooperation in der Lage seinen Kunden die Erstellung und den optimierten Betrieb von digitalen Services über Apps hinaus anzubieten.

 

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Der Produktumfang von PressMatrix

Mit PressMatrix lassen sich Print-Publikationen wie Mitarbeiter- und Kunden-Magazine, Zeitschriften, Broschüren und Kataloge für die digitale Veröffentlichung umwandeln und multi-medial aufbereiten. Dabei können auch interaktive Funktionen wie Bilderstrecken, Videos und HTML-Widgets eingebunden werden. Im nächsten Schritt entstehen je nach Wunsch Browser-Apps und Versionen für Android, iOS und Windows Phone. Zu den Kunden gehören Verlage wie Gruner + Jahr und Burda. Auch Konzerne wie die Allianz, Wacker und Kärcher setzen auf eine interaktive Kundenkommunikation mittels Apps von PressMatrix und erhöhen damit die Reichweite und Verfügbarkeit ihrer Kundenmagazine.

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Der Produktumfang von Sevenval
Sevenval erstellt komplexe Webseiten und digitale Services für Kunden wie Bosch, Mercedes-Benz und TUI. Dabei kommt die Software Sevenval FIT zum Einsatz. Diese bündelt alle Funktionen, Prozesse und Ressourcen für die Erstellung und den Betrieb von Webangeboten. Sevenval FIT agiert als Front-End-Server und optimiert so die Webseitenauslieferung spezifisch für diverse Geräte und Browserversionen.

Mit der Sevenval Front-End Acceleration werden Webseiten mit den neuesten technischen Verfahren und Ablaufmodellen beschleunigt. Über Adaptive Components wird die Erstellung neuer Features vereinfacht und sichergestellt, dass die bereitgestellten Funktionalitäten auch bei neu auf den Markt kommenden Endgeräten und Browser-Versionen einwandfrei funktionieren.

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Daniel Höpfner, Gründer und CEO von PressMatrix:  „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Es ist eine naheliegende Kooperation mit interessanten Synergieeffekten für unsere Kunden. Sie profitieren so von vereinfachten Prozessen bei der Erstellung und dem Betrieb von allen Komponenten modernster Webangebote.“

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Jan Webering, Gründer und CEO der Sevenval Technologies GmbH, „Viele Konzerne stehen noch vor der Umsetzung einer umfassenden Digitalisierung aller Geschäftsbereiche. Der Erfolg und die Effizienz von Webangeboten ergibt sich in Zukunft aus einer stärkeren Vernetzung mit der gesamten Business-Logik eines Konzerns. Dies vereinfachen wir mit unserem Front-End-Server. Die Fähigkeiten von PressMatrix sind dabei ein weiterer entscheidender Faktor, um den Kunden die nächste Evolution der Digitalisierung zu erleichtern. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sehen ein großes Potenzial für die Kunden auf beiden Seiten.“

Den Browser entlasten: Responsive Web Design mit serverseitigen Komponenten (RESS)

Responsive Web Design (RWD) – endlich in den Unternehmen angekommen und als Begriff etabliert ist die Technologie auch schon wieder überholt. RESS ist das neue Schlagwort mit dem man sich auseinandersetzen muss, will man seine Webseite nutzerfreundlich über alle verschiedenen Kanäle ausspielen. RESS, genauer gesagt Responsive Web design with server side components – was ist das? Was sind die Vorteile sowie die etwaigen Nachteile? Diese Fragen wollen wir in einer kleinen Serie von Blogeinträgen beantworten, indem der vergleichsweise junge Ansatz RESS mit dem klassischen RWD verglichen wird.

Im ersten Schritt möchten wir die beiden Konzepte definieren und die jeweilige Architektur dahinter vorstellen:

Definition Responsive Web Design (RWD)

Responsive Web Design bezeichnet ein Konzept, bzw. Vorgehensmodell, das die Ansätze wie liquid Design, Adaptive Images und Media Queries kombiniert, um abhängig vom Endgerät bzw. Browser die Darstellung der Webseite anzupassen.

Ziel ist es, eine Web-Ausgabe für alle Endgeräte zu realisieren. Die Web-Ausgabe wird dabei möglichst generisch gehalten – das heißt, dass es keine unterschiedlichen Prozesse auf den Endgeräten gibt und diese immer den vollen Inhaltsumfang erhalten. Der Browser des Endgeräts ermittelt und entscheidet „eigenständig“ welche Inhalte dargestellt werden. Diese werden via HTML5, Media Queries, JavaScript und CSS3 auf dem Client verarbeitet.

Architekturüberblick:

Bei der klassischen RWD Architektur wird aus den Backendsystemen ein einheitliches Frontend erzeugt, welches als Datenpaket einheitlich an die Endgeräte ausgeliefert wird. Es wird vollständig übertragen und auf dem Endgerät „ausgepackt“ und verarbeitet. Bei einer generischen Ausgabe werden die Prozesse aus dem Backend übernommen und endgeräteübergreifend dargestellt. Eine Adaption kann nur auf dem Endgerät erfolgen und setzt somit eine umfangreiche Applikationslogik im Frontend voraus. Hieraus ergeben sich Abhängigkeiten, die sich auf die Performance und Stabilität negativ auswirken.

Definition Responsive Web Design + server side components (RESS)

Bei RESS handelt es sich um eine Weiterentwicklung des klassischen RWD-Konzeptes hin zu einer RWD-Lösung mit serverseitigen Komponenten. Hier werden bestimmte Prozesse vom Server übernommen und damit der Browser entlastet, dazu gehören eine Clienterkennung, Aufbereitung und Modifikation von Bildern und die Anpassung der Inhalte. Durch diese serverseitigen Komponenten wird eine Client-Server-Kommunikation abgebildet, welche die spezifischen Eigenschaften des Endgeräts mit Hilfe einer Device Database ermittelt und mit dem Server austauscht. Somit ist der Server in der Lage die angefragten Inhalte endgerätespezifisch auszuliefern. Frontend- und Backendprozesse können sauber gekapselt werden – wodurch eine kontextabhängige Auslieferung an das Endgerät ermöglicht wird.

Bei der RESS Architektur wird in der Regel ein Progressive Enhancement Ansatz gewählt, um eine Basisversion für alle Endgeräte zu definieren. Aufbauend auf dieser Version wird mittels der Device und Feature Detection der Delivery Context ermittelt. Der Delivery Context setzt sich aus den folgenden Parametern zusammen: Hardwarehersteller, Betriebssystem und Browser inkl. der entsprechenden Version. Ausgehend vom jeweiligen Delivery Context kann der Server alle Features für das Endgerät unterstützen.

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Architekturüberblick:

Bei der RESS Architektur wird mittels der Device Database der Delivery Context aufgebaut, um Inhalte möglichst optimal für das jeweilige Endgerät aufzubereiten und auszuliefern. Durch die exakte Kenntnis der Eigenschaften des jeweiligen Clients werden nur die Elemente ausgeliefert, die vom Gerät dargestellt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Bilder, die bereits auf dem Server passend skaliert wurden.

Damit wird nicht nur die Anzahl der übertragenen Daten deutlich reduziert sondern auch die Performance signifikant erhöht. Zudem müssen auf dem Gerät keine aufwendigen Prozesse gestartet werden – die rechenintensiven Operationen erfolgen ausschließlich auf dem Server. Dies führt zu einer schnelleren Übertragung, weniger Rechenleistung auf dem Endgerät und somit auch zu einem niedrigeren Stromverbrauch.