Wie der One Web-Ansatz den Webseiten-Betrieb erleichtert

“There is no mobile web. There are plenty of mobile devices. And equally there is no desktop web. It is just the web. So that’s why I always bang this drum: one web.”

Jeremy Keith, BD Conference 2011

 

Beim Surfen im Netz werden viele verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Browsern und Betriebssystemen genutzt – die technische Fragmentierung nimmt stetig zu. Dies stellt eine wachsende Herausforderung für Webseiten-Betreiber dar. Wir empfehlen daher langfristig einen One Web-Ansatz umzusetzen, der Silos wie spezifische Seiten für Smartphones und Tablets (M-Dot Sites und T.Dot Sites) auflöst.

Dies erleichtert nicht nur die Auslieferung von Webseiten bei zunehmender mobiler Internetnutzung, sondern erleichtert außerdem den gesamten Betrieb der IT. Vom Marketing Manager bis hin zum Backend Developer – alle Mitwirkenden eines Webseiten-Projektes können ihre Arbeit so effektiver erledigen und die Webseite ist zukunftssicher aufgestellt.

Sevenval_Infographic_OneWeb2015

Vergleich der Google-Algorithmen

Googles „mobile friendly“-Update hat stärkere Auswirkungen als Panda oder Penguin

“The April 21st update will have more of an impact on Google’s search results than the Google Panda update and the Google Penguin update did.”

Zineb Ait Bahaji,
Webmaster Trends Analyst for Google

Google-Panda-and-Penguin

picture: seo-hacker.com

Bis zu 500 Mal pro Jahr ändert Google seine Suchalgorithmen. Während die meisten Aktualisierungen nur kleine Modifikationen beinhalten, dessen Auswirkungen kaum merkbar sind, führen andere Updates tiefgreifende Änderungen mit sich. Die großen Algorithmus-Updates tragen unter Anderem Tiernamen wie „Panda“, „Penguin“ und „Hummingbird“. Sie klingen harmlos, hier verstecken sich jedoch umfassende Konsequenzen für Webseitenbetreiber.

Reaktion auf Linksfarms und andere Spam-Techniken

Im Zeitraum von Februar 2003 bis Oktober 2005 nahm die Reihe der großen Google Updates ihren Lauf. Die Suchmaschine begann mit Maßnahmen gegen die unsachgemäße Verwendung von Links und Spam-Techniken. Dies galt vor allem der Bekämpfung von „Linkfarms“. Als solche werden Webseiten zur Suchmaschinenoptimierung bzw. -manipulation bezeichnet, die durch eine hohe Anzahl von Verlinkungen auf eine Webseite deren Traffic erhöhen sollen.

Gefolgt wurde dieses Update von „Universal Search“. Im Zuge dieser Neuerungen wurde die Relevanz von Bildern, Videos und Inhalten mit lokalem Bezug im Ergebnisranking erhöht.

Im Februar 2009 wurde die umstrittene „Vince“-Aktualisierung eingeführt, die bei den Nutzern bekannte Marken favorisierte. Diese Marken werden seitdem im Ranking bevorzugt angezeigt, unabhängig von Struktur und Inhalt der Webseite.

Gleich zwei gravierende Änderungen ereigneten sich 2010

Das erste Update wurde im Mai 2010 ausgerollt und „May Day“ getauft, nachdem viele Betreiber immense Einbrüche ihrer Traffic-Zahlen beobachteten. Betroffen sind Suchanfragen, die mehrere Worte beinhalten. So werden nun Ergebnisse höher gerankt, die konkrete Anleitungen oder Diskussionen zu den Suchworten enthalten.

Mit „Caffeine“ optimierte Google im Juni 2010 die technische Grundlage des Suchindexes selbst. Relevante Inhalte können nun zeitnaher nach Erscheinungsdatum gefunden werden und die Suchergebnisse sind präziser als zuvor.

Das Update „Panda“ verursachte bisher die stärksten Einbußen

Top-10-Best-Tips-on-How-to-Survive-Googles-Panda-Algorithm-UpdatePicture: Techchunks

Die neue technische Aufstellung des Algorithmus lieferte die Grundlage für das 2011 eingeführte Update „Panda“, welches rund 12% aller Suchergebnisse betraf. Webseiten und Inhalte von geringer Qualität können durch diese Aktualisierung effizienter gefiltert und im Ranking herabgestuft werden. Dies schlug hohe Wellen in der SEO-Branche und traf viele Webseitenbetreiber unerwartet.

Dabei verlor ebay.de etwas mehr als 30 % an Sichtbarkeit.

Sichtbarkeit bedeutet in diesem Zusammenhang die Besucheranzahl einer Webseite, die durch Google-Anzeigen generiert werden.

Auch die Springer-Tochter Idealo.de musste ca. 29 % Sichtbarkeitseinbußen verschmerzen.

Hart getroffen wurden vor allem auch Portale, die Inhalte anderer Anbieter bewerten oder kommentieren. Dazu gehören Webseiten für Preisvergleiche, Linksammlungen zu Gutscheinen sowie Frage und Antwort-Portale.

Bis zu 50% Traffic-Verluste waren keine Seltenheit.
Viele bekannte Anbieter mussten schwerwiegende Verluste hinnehmen:

  • ciao.de: -58%,
  • gutefrage.net: -57%,
  • shopping.com: -57% ,
  • wer-weiss-was.de: -62%,
  • preisroboter.de_ -54%,
  • geizkragen.de: -59%

Beginn der Sinnsuche – mit dem Update Kolibri kommt die semantische Auswertung

„The name comes from being precise and fast.“

Amit Singhal
Google VP Software Engineer

Das Update Kolibri, welches im August 2013 umgesetzt wurde, war ebenfalls ein Meilenstein, diesmal im Sinne der Nutzer: Die gesamte Suchanfrage sowie die semantischen Beziehungen von Wortgruppen innerhalb dieser können nun zielgerichteter identifiziert und interpretiert werden. Google versteht den Sinn der Suche besser und ist nicht mehr von einzelnen Keywords abhängig. Beim Ranking in der semantischen Suche kommen Faktoren wie Sinngehalt, Kontext, Assoziation, Identität, Intention und Beziehungen zum Tragen.
Der Algorithmus ist seitdem in der Lage die Inhalte einer Webseite besser zu analysieren und den Suchanfragen entsprechend zuzuordnen.

Hiermit wurde erstmals auf Mobilnutzer eingegangen, indem Spracheingaben nun besser interpretiert und umgesetzt werden können. Denn bei der sogenannten Conversational Search wird in den meisten Fällen ein kompletter Satz eingesprochen, auf den – Dank des Updates – besser eingegangen werden kann.

Googles „mobile friendly“-Update hat stärkere Auswirkungen als Panda oder Penguin

Im April steht das neueste Algorithmus Update „mobile friendly“ an und wird das Ranking von Webseiten bei der mobilen Internetnutzung erheblich beeinflussen. Google selbst bezeichnet den Einfluss des neuen Algorithmus als ähnlich gravierend wie Panda oder Penguin.

Die Faktoren, die das Ranking der Suchergebnisse bestimmen, werden sich ab dem
21. April 2015 auch danach richten, ob Webseiten für mobile Geräte verfügbar sind oder nicht. Falls ja, spielt die Qualität der mobilen Darstellung eine Rolle.

Dabei wird das Label „für Mobilgeräte“ eingeführt. Dies soll den Smartphone-Nutzer auf mobil optimierte Seiten hinweisen und ihn dorthin führen.

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Experten vermuten, dass dieses Label abgelöst wird von dem Hinweis „slow“ für mobile Webseiten, die zu lange laden. Neben den eher an der responsiven Darstellung orientierten Kriterien von „mobile friendly“, wird die Performance in Zukunft also eine stärkere Rolle spielen.

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Googles Test Tools

Google hat zur Vorbereitung auf die neuen Kriterien eigens ein Webmastertool zur Verfügung gestellt, mit dem überprüft werden kann, ob eine Webseite mobil optimiert ist oder nicht:
https://www.google.de/webmasters/tools/mobile-friendly/
Die Performance kann mit dem PageSpeed-Test gemessen werden: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Fazit

Nachdem bisherige Updates vorrangig der Qualität der Suchergebnisse galten, zieht Google nun erstmals erhebliche Konsequenzen aus der Entwicklung des Nutzerverhaltens.

So reagiert Google auf die rasante Entwicklung der Mobile-Nutzung und des wachsenden E-Commerce weltweit. 2014 lag der Anteil der mobilen Nutzer im E-Commerce erstmals dauerhaft über 50%. Jährlich steigt die mobile Nutzungsrate um mehr als 20 %.

Jeder zweite Smartphone-Nutzer recherchiert oder kauft mobil und bereits 53% aller Smartphone-Besitzer haben generell schon einmal auf dem Smartphone Produkte recherchiert oder gekauft. Allein im deutschen mCommerce wurden im Jahr 2014 6,6 Milliarden Euro umgesetzt.

Logisch also, dass auch Google den mobilen Trend nicht ignorieren kann.

Was also müssen Webseitenbetreiber jetzt wissen und technisch umsetzen? 

Sevenval auf der Mobile Tech Conference 2015

Unser CTO, Roland Guelle (@rolandguelle) spricht auf der Mobile Tech Conference 2015 in München über Front-End Development: Embedding the Server

Wann? Mittwoch, 25. März 2015 – 11:30 bis 12:30

Wo? Raum: Forum 1

Während das Front-End durch neue Endgeräte und Webstandards sehr dynamisch ist, sind die Back-End-Systeme von Unternehmen wenig beweglich. Oft wird daher zugunsten des eigenen Back-Ends das schwächste Glied der Kette belastet – der Browser. Ein Lösungsansatz ist, Rohdaten über REST-APIs aus Backend-Systemen zu übernehmen, und ein Rendering des Front-Ends im Client. Ohne Flexibilität zu verlieren, kann bei der Front-End-Entwicklung ein “Intermediate Node” eingefügt werden, um Aufgaben des Renderings auf den Server auszulagern und den Client zu entlasten. Technologien wie CDN und RESS ermöglichen hier die Einbeziehung von Servertechnologien für den Front-End-Entwickler, ohne die Back-End-Architektur zu belasten.

Während der Session wird anhand von Beispielen aus der Praxis erklärt, wie ein solcher “Intermediate Node” oder Front-End-Server arbeitet, welche Funktionalitäten er im Detail liefern kann und welche Performancevorteile damit ermöglicht werden.

Sevenval ist offizieller Partner der Mobile Tech Conference 2015 (#mtc15)
23. bis 26. März 2015 | München

RESS Server Architektur: Das bessere Responsive Web Design!

Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen dieser Kleinserie zuerst den Definitionen hinsichtlich der Ansätze RWD und RESS sowie den Vor- und Nachteilen des RWD-Konzepts gewidmet haben, folgt nun der dritte Teil, welcher die Stärken und Schwächen einer RESS Server Architektur näher vorstellt.

Die Weiterentwicklung einer RWD Architektur zu einer RESS Server Solution stellt aus diversen Gesichtspunkten einen enormen Mehrwert dar. Maßgeblich sind hier die folgenden Vorteile zu nennen:

Vorteile RESS

Allgemein:

  • Nutzung einer Device Database zur Device- und Feature Detection – optimale Ausgabe für das Endgerät
  • Einfaches Update der Device Database um neue Endgeräte, Browser und Betriebssysteme hinzuzufügen
  • Verringertes Datenvolumen – es wird nur der benötigte Inhalt ausgeliefert
  • Serverseitige Bildkompression und –transformation (z.B. in andere Bildformate)
  • Hohe Performance – durch serverseitige Verarbeitung und entsprechende Caching-Mechanismen
  • Seitenladeverhalten wird positiv beeinflusst durch:
    • Optimale CSS und Images
    • JavaScript Minimierung
    • Reduzierung von http-Requests
    • Reduzierung der Bytes der Webseite (GZIP)

Sichtweise Business:

  • Neue Endgeräte können leichter integriert werden, somit schnellere Marktdurchdringung und bessere Time-to-Market.
  • Saubere Trennung zwischen Front- und Backend, dadurch entkoppelte Entwicklung und Maintenance möglich
    • In der Konsequenz können dadurch aus Business-Sicht Anforderungen schneller im Frontend an die Nutzer ausgerollt werden.
    • Dadurch entsteht eine höhere Innovationsperformance
  • Serverseitige Integration von weiteren Komponenten möglich – wie z.B. A/B Testing Module, Analytics etc.

Optimales Setup für die Analyse von Kennzahlen und Ableitung von geeigneten Maßnahmen zur Steigerung der Conversion Rate.

Nachteile RESS

Eine RESS Server Architektur bedeutet für den Kunden in der Regel ein höheres initiales Investment. Um eine möglichst optimale RESS Architektur erfolgreich zu realisieren, müssen weitere Technologien betrachtet und evaluiert werden, um z.B. das Seitenladeverhalten zu beschleunigen, als auch die Skalierung und Komprimierung von Grafiken performant abbilden zu können.

Ergänzend zum RWD Konzept müssen die serverseitigen Komponenten selbst entwickelt werden oder durch bestehende Technologien am Markt abgedeckt werden. In beiden Szenarien muss sich der Kunde mit diesen Themen auseinandersetzen – unabhängig davon ob er bestehende Lösungen einkauft oder ggf. selbst entwickelt:

  • Erweiterung der Serverkomponente – mehr Intelligenz im Backend bedingt auch eine entsprechende Infrastruktur
  • Definition der serverseitigen Prozesse
  • Evaluierung von Technologien um z.B. Grafiken zu verarbeiten, JavaScripts zu minimieren, oder Seitenladeevents zu beeinflussen etc.
  • Know-how-Aufbau im Entwicklungsteam
  • Kostenbetrachtung im Hinblick auf die Wartung und den Support der eingesetzten Technologien
  • Kosten hinsichtlich der Anschaffung und Pflege einer Device Database

Fazit

Zusammenfassend lässt sich nun sagen, dass durch die beschriebenen Vorteile der RESS Server Architektur im Vergleich zu einem klassischen RWD-Ansatz besser auf neue Anforderungen und Nutzererwartungen eingegangen werden kann. Darüber hinaus ist ein positiver Effekt auf die Maintenance-Aufwände zu erwarten.

Dies kommt den Business-Zielen zugute, da die Nutzerzufriedenheit höher ist, was sich wiederum in der Conversion Rate (CVR) niederschlägt. Der Return on Invest ist hierdurch früher erreicht und die time-to-market für neue bzw. verbesserte Features verkürzt sich durch eine klare Trennung von Frontend- und Backend-Prozessen bzw. deren Logik. Ebenso sind der Betrieb und Wartung deutlich besser kalkulierbar. Anpassungen für neue Geräte und Browser fallen weniger aufwändig aus und sind damit deutlich schneller produktiv ausgerollt. Es entstehen keine, bzw. nur minimale Verzögerungen um neue Endgeräte zu bedienen. Die Total Cost of Ownership sind verglichen mit einem RWD-Ansatz günstiger und mit steigenden Erfahrungswerten langfristig planbar.

Und last but not least: Die Nutzer sind zufriedener und fühlen sich und ihre Erwartungen besser berücksichtigt. Dies wirkt sich positiv auf die Nutzungszahlen, als auch die Conversion Rate aus. Daher sollten die Erwartungen und der mögliche Impact vor einer Technologieauswahl analysiert und unter den vorgestellten Gesichtspunkten bewertet werden.

Den Browser entlasten: Responsive Web Design mit serverseitigen Komponenten (RESS)

Responsive Web Design (RWD) – endlich in den Unternehmen angekommen und als Begriff etabliert ist die Technologie auch schon wieder überholt. RESS ist das neue Schlagwort mit dem man sich auseinandersetzen muss, will man seine Webseite nutzerfreundlich über alle verschiedenen Kanäle ausspielen. RESS, genauer gesagt Responsive Web design with server side components – was ist das? Was sind die Vorteile sowie die etwaigen Nachteile? Diese Fragen wollen wir in einer kleinen Serie von Blogeinträgen beantworten, indem der vergleichsweise junge Ansatz RESS mit dem klassischen RWD verglichen wird.

Im ersten Schritt möchten wir die beiden Konzepte definieren und die jeweilige Architektur dahinter vorstellen:

Definition Responsive Web Design (RWD)

Responsive Web Design bezeichnet ein Konzept, bzw. Vorgehensmodell, das die Ansätze wie liquid Design, Adaptive Images und Media Queries kombiniert, um abhängig vom Endgerät bzw. Browser die Darstellung der Webseite anzupassen.

Ziel ist es, eine Web-Ausgabe für alle Endgeräte zu realisieren. Die Web-Ausgabe wird dabei möglichst generisch gehalten – das heißt, dass es keine unterschiedlichen Prozesse auf den Endgeräten gibt und diese immer den vollen Inhaltsumfang erhalten. Der Browser des Endgeräts ermittelt und entscheidet „eigenständig“ welche Inhalte dargestellt werden. Diese werden via HTML5, Media Queries, JavaScript und CSS3 auf dem Client verarbeitet.

Architekturüberblick:

Bei der klassischen RWD Architektur wird aus den Backendsystemen ein einheitliches Frontend erzeugt, welches als Datenpaket einheitlich an die Endgeräte ausgeliefert wird. Es wird vollständig übertragen und auf dem Endgerät „ausgepackt“ und verarbeitet. Bei einer generischen Ausgabe werden die Prozesse aus dem Backend übernommen und endgeräteübergreifend dargestellt. Eine Adaption kann nur auf dem Endgerät erfolgen und setzt somit eine umfangreiche Applikationslogik im Frontend voraus. Hieraus ergeben sich Abhängigkeiten, die sich auf die Performance und Stabilität negativ auswirken.

Definition Responsive Web Design + server side components (RESS)

Bei RESS handelt es sich um eine Weiterentwicklung des klassischen RWD-Konzeptes hin zu einer RWD-Lösung mit serverseitigen Komponenten. Hier werden bestimmte Prozesse vom Server übernommen und damit der Browser entlastet, dazu gehören eine Clienterkennung, Aufbereitung und Modifikation von Bildern und die Anpassung der Inhalte. Durch diese serverseitigen Komponenten wird eine Client-Server-Kommunikation abgebildet, welche die spezifischen Eigenschaften des Endgeräts mit Hilfe einer Device Database ermittelt und mit dem Server austauscht. Somit ist der Server in der Lage die angefragten Inhalte endgerätespezifisch auszuliefern. Frontend- und Backendprozesse können sauber gekapselt werden – wodurch eine kontextabhängige Auslieferung an das Endgerät ermöglicht wird.

Bei der RESS Architektur wird in der Regel ein Progressive Enhancement Ansatz gewählt, um eine Basisversion für alle Endgeräte zu definieren. Aufbauend auf dieser Version wird mittels der Device und Feature Detection der Delivery Context ermittelt. Der Delivery Context setzt sich aus den folgenden Parametern zusammen: Hardwarehersteller, Betriebssystem und Browser inkl. der entsprechenden Version. Ausgehend vom jeweiligen Delivery Context kann der Server alle Features für das Endgerät unterstützen.

RESS_Chart_IllustrationB

Architekturüberblick:

Bei der RESS Architektur wird mittels der Device Database der Delivery Context aufgebaut, um Inhalte möglichst optimal für das jeweilige Endgerät aufzubereiten und auszuliefern. Durch die exakte Kenntnis der Eigenschaften des jeweiligen Clients werden nur die Elemente ausgeliefert, die vom Gerät dargestellt werden können. Dazu gehören zum Beispiel Bilder, die bereits auf dem Server passend skaliert wurden.

Damit wird nicht nur die Anzahl der übertragenen Daten deutlich reduziert sondern auch die Performance signifikant erhöht. Zudem müssen auf dem Gerät keine aufwendigen Prozesse gestartet werden – die rechenintensiven Operationen erfolgen ausschließlich auf dem Server. Dies führt zu einer schnelleren Übertragung, weniger Rechenleistung auf dem Endgerät und somit auch zu einem niedrigeren Stromverbrauch.

…einmal mit RESS bitte

RESS: Responsive Design + Server Side Components.

Mit der RESS-Methode kann Responsive Webdesign serverseitig optimiert werden. Prozesse der Contentauslieferung werden vom Client auf den Server verlagert und der Browser dadurch entlastet. Das zu übertragende Datenvolumen kann für mobile Geräte deutlich verringert werden.

Dies wird durch unsere Software Sevenval FIT ermöglichst. Diese erstellt einen präzisen Delivery Context, der die Eigenschaften des Browsers im Zusammenspiel mit Betriebssystem und Software beschreibt.

Responsive Contentauslieferung basiert oft nur auf einer Feature Detection

Dabei wird ein hybrides Verfahren genutzt, bei dem  Client-Side Feature Detection mit Server-Side Browser Detection kombiniert wird.
die verschiedenen Geräte wie Desktop-PCs, Laptops, Tablets und Smartphone, erkennt und dem RESS-Server ermöglicht Inhalte optimal auszuliefern.

ohne RESS SERVER:

RESS_Chart_IllustrationA

mit RESS Server

RESS_Chart_IllustrationB

RESS sorgt für ein schnelles Surferlebnis – auch bei mobiler Nutzung.

Sevenval FIT 14.0.3 out now – here is our Changelog

Our new release Sevenval FIT 14.0.3 brings RESS to SLES! We are happy to announce that Suse Linux Enterprise 12 is now among the supported operating systems. Check the installation instructions for more details.

Frontend developers now have access to our image scaling features from JavaScript through the URL API. ac-stage provides more API functions and better interoperability with ac-scroll.

The core components have received some love, too: Our HTML parser supports more HTML5 elements, the JavaScript minifier is more robust and respects license comments, more WebP images for everyone, faster page loading thanks to less inline code. Last but not least, we hunted down a lot of bugs and updated third party libs.

As always, please read the full changelog and pay attention to the Changed and Removed keywords.

If you do not use our latest software yet, don’t hesitate to contact our staff at
developer.sevenval.com to learn why FIT 14 is good for you.

Software-Update: Sevenval FIT mit neuen Performance Features

Unser aktueller Release Sevenval FIT 14.0.2 enthält eine große Anzahl von Features, Verbesserungen und Fixes, die ihr im Changelog nachlesen könnt.
Besonders zu erwähnen sind die Verbesserungen an der AC Stage: Neben dem neuen fallback effect swap bei nicht vorhandenem slide, unterstützt die Stage nun autosize und funktioniert im OSS Browser.
Des Weiteren haben wir ein neues Performance Feature: Automatisches JavaScript und CSS Inlining, welches sich ganz einfach über die config.xml einschalten lässt. Darüber hinaus haben wir den Delivery Context um request properties wie frontend-url, host und port sowie pointer events und einen allgemeinen CSS prefix erweitert.

 

Apple Website setzt auf Responsive Webdesign mit serverseitiger Unterstützung

Neben der großen und heiß ersehnten Präsentation zum iPhone 6 und der Apple Watch, gab es für Web Developer noch eine weitere wichtige Neuigkeit:

Apple optimiert seinen Webautritt das erste Mal komplett für mobile Endgeräte. Bisher wurde auch auf Smartphones & Co die Desktop-Seite ausgeliefert. Apple betonte damit wohl, dass iPhones auch mit Desktop-Webseiten gut zurecht kommen. Bisher gab es von Apple nur einzelne Landingpages, die für mobile Geräte optimiert waren.

apple_mobile_site

Für die jetzige Umstellung geht das Unternehmen über reines clientseitiges Responsive Webdesign hinaus und nutzt auch serverseitige Komponenten (RESS). Der dafür eingesetzte Sever-Breakpoint liegt bei 768 Pixel Bildbreite, was bedeutet, dass iPads immer noch die Desktop-Seite anzeigen. Besucht man apple.com mit Apples Tablet sieht man deshalb das vollständige Menü und ein zweispaltiges Design. Smartphone-Nutzern wird stattdessen ein „Burger“-Menü, bei Apple mit zwei Strichen dargestellt, und ein einspaltiges Layout angeboten.

Mit dieser Technologie-Mischung aus klassischen Breakpoints in Kombination mit serverseitiger Auslieferung, können auch optisch sehr anspruchsvolle Seite für verschiedenste Geräte optimiert werden. Zum Beispiel ist so auch der Einsatz von vollflächigen Retina-Bildern auf allen Geräten möglich.

Im Detail finden sich auch einige interessante Front End-Features auf der Mobile Site von Apple, dazu mehr in den nächsten Tagen.

Your Tools, Your Rules! Heute Start von Sevenval FIT14

developer Logo

  • Sevenval FIT14 ermöglicht Responsive Webdesign mit Performance-Optimierung
  • Effiziente Erstellung und Betrieb von Multi-Device-Webseiten
  • Alle Freiheiten: Kompatibel mit jedem Editor, CMS, Framework und Shop-System

Köln / Berlin, 02. September 2014 – Die Sevenval Technologies GmbH stellt heute das wichtigste Release ihrer Firmengeschichte vor: Mit Sevenval FIT14 kommt ein Software-Produkt auf den Markt, das alle Komponenten für die Erstellung und den Betrieb von Multi-Device Webseiten in einem Paket bündelt. Die Wandlung des Unternehmens vom reinen Mobile-Optimierer hin zum Frontend-Entwickler ist damit abgeschlossen. Continue reading