DevOps – das sagen unsere Frontend-Experten

Was bewegt die digitale Welt? Wohin entwickelt sich die Frontend-Technologie? Und was bedeuten die ganzen IT-Buzzwords eigentlich für die konkrete Projekt-Arbeit? Damit beschäftigen wir uns in der neuen Reihe „Frontend Insights“: Insights unserer Kolleginnen und Kollegen von UX Design und Web Development bis Testing und Projektmanagement. Nach dem Thema Devux folgt nun DevOps, ein Akronym, das sich aus Development und Operations zusammensetzt.

DevOps: kein Hype, sondern Notwendigkeit! Wir haben vier Experten aus Web Development, System Administration, Sales Engineering und natürlich DevOps Engineering zu ihrem Verständnis von DevOps befragt – und sind außerdem aktiv geworden und haben das Meetup “DevOps am Dom” ins Leben gerufen. Schließlich geht es bei DevOps nicht nur um Tools und Prozesse, sondern vor allem um Menschen.

Erwin, Head of System Administration, über DevOps:

„DevOps, ein Begriff, ein Buzzword. Dabei ist die Etablierung von DevOps eine der wichtigsten Änderungen im Setup moderner IT-Projekte. Softwareentwicklung und IT-Betrieb – zwei grundverschiedene Bereiche – rücken durch DevOps zusammen. Das Ergebnis: eine beschleunigte Entwicklung und ein qualitativ hochwertigeres Produkt. Ein DevOps Engineer ermöglicht es einem Entwicklerteam, ein Produkt vom Status „Läuft auf meinem Notebook“ zu einer unter Hochlast stabilen Lösung zu entwickeln. Der Betrieb eines Produkts auch in Zeiten, in denen das Produkt nicht weiterentwickelt wird, ist eine weitere Aufgabe eines DevOps Engineers. Und was sagt die Zukunft? Im DevOps Kontext wird definitiv das Thema Security an Bedeutung gewinnen!“

Shorty, Senior DevOps Engineer, über DevOps:

„DevOps, eigentlich ist es eine Denkweise, heute ein Jobtitel. Es geht um ein Bindeglied zwischen dem Betrieb und der Entwicklung von Software. Damit sollen Wege und die Zeit, um ein Produkt auf den Markt zu bekommen, verkürzt werden und die Qualität steigen. Wenn ich mich nun genau in der Mitte zwischen Admins und Entwicklern einordne, reicht das nicht. Das Wissen bleibt bei mir. DevOps ist mehr als das Füllen dieser Lücke. Mein Vorgehen als DevOps Engineer muss nachhaltig sein. Ich versuche, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben, sodass die Entwickler den „Job“ auch ohne mich machen können. Gemeinsam werden Tools, Prozesse, Arbeits- und Denkweise aufgebaut und verbessert.“

Tanja, Senior Sales Engineer, über DevOps:

„DevOps finde ich im Projektgeschäft sehr wichtig. Vor Jahren ist es oft in IT-Projekten passiert, dass Systeme zwar entwickelt wurden, sich aber keiner bis zum geplanten Livegang ernsthaft Gedanken um Maintenance und Betrieb gemacht hat. Für mich gehört heute ein DevOps Engineer zum festen Bestandteil eines Projektteams. Zukünftig wird neben Themen wie automatisierter Deployment-Prozess, Integration von automatisierten Tests, Aufsetzen und Betreuen von Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebung das Thema Sicherheit eine immer größere Rolle einnehmen. Und der Mehrwert von DevOps aus Kundensicht? DevOps schafft mehr Sicherheit und eine höhere Qualität bei Releases. Grundsätzlich senkt Automatisierung die Kosten für den Betrieb und die Maintenance.“

Marek, Team Lead Software Development, über DevOps:

„Damit komplexe Webprojekte effizient, mit hoher Qualität und nach hohen Sicherheitsstandards erfolgreich umgesetzt werden können, müssen Development-, Admin- und QS-Aufgaben eng miteinander verbunden sein. Genau darum geht es bei DevOps. Dabei finde ich vor allem die Automatisierung von Prozessen spannend und wichtig. Umsetzung und Veröffentlichung eines Features sollen schließlich Spaß machen und keine Angst vor einer 20-Punkte-Deployment-Checkliste schüren. Bei uns entwickelt sich ein starkes DevOps-Bewusstsein, weshalb wir auch die „DevOps am Dom“ ins Leben gerufen haben. Ich wirke bei dem Meetup mit, um mit Gleichgesinnten Ideen auszutauschen und mit gemeinsamer Kraft Gedanken schneller in die Realität zu bringen.“

 

 

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