Devux – das sagen unsere Frontend Experten

Was bewegt die digitale Welt? Wohin entwickelt sich die Frontend-Technologie? Und was bedeuten die ganzen IT-Buzzwords eigentlich für die konkrete Projekt-Arbeit? Damit beschäftigen wir uns in der neuen Reihe „Frontend Insights“: Insights unserer Kolleginnen und Kollegen von UX Design und Web Development bis Testing und Projektmanagement. Unser erstes Thema: „Devux”.

 

Devops ist in aller Munde, doch was ist Devux? Bei der Entwicklung begeisternder Frontends nähern sich Development und UX Design immer stärker an und verschmelzen – zu Devux. Entsprechend verändert sich die Kommunikation. Und auch die Tools, mit denen Developer und UX Designer arbeiten, sind im Wandel. Wir haben vier Frontend Trendscouts dazu befragt.

Konstanze, Senior Project Manager, über Devux:

„Als Projektmanagerin sehe ich Devux als Chance und Herausforderung zugleich. Der Devux-Ansatz macht es uns möglich, schneller ein gemeinsames Verständnis von Anforderungen zu entwickeln und passendere Lösungen im Team umzusetzen. Basis hierfür ist ein klarer Rahmen, also eine gemeinsam entwickelte Sprache, die alle Teammitglieder verstehen und sprechen. Devux heißt nicht, sich gegenseitig „reinzureden“, sondern seine Kernkompetenzen einzubringen und gemeinsam, miteinander zu agieren. Kommunikation und Abstimmung – das sind ganz klar die Erfolgsfaktoren für Devux.“

Marvin, Software Developer, über Devux:

„Devux ist für mich eine der wichtigsten Errungenschaften in der letzten Zeit. Es begann alles mit der Einführung von Responsive Design, wo sich Designs weg von Templates und hin zu einem modularem Aufbau gewandelt haben. Die heutige Herangehensweise, eine Oberfläche aus Components, also Lego-ähnlichen Bausteinen, zusammenzufügen, ist die Schlussfolgerung dieser Evolution. Und siehe da: Beide Disziplinen bedienen sich derselben Mittel, um Styles oder Bausteine wiederzuverwenden, ganz gleich ob in Sketch, Photoshop oder bei uns im Code. Wir sprechen endlich die gleiche Sprache, nämlich die Sprache der Components. Durch die engere Zusammenarbeit zwischen Developern und UX können wir viel schneller iterieren und Feedback einarbeiten, was natürlich sehr positiv bei unseren Kunden ankommt.“

Christian, Team Lead UX Design Köln, über Devux:

„Ich halte es für den nächsten richtigen und großen Schritt, dass sich die Workflows von Entwicklern und Designern immer weiter annähern. Man kann viel voneinander lernen und die Projekte von heute erfordern dies auch ein Stück weit. Wir arbeiten als Team, als eine Einheit. Es hilft, eine gemeinsame Sprache zu sprechen, frühzeitig die gleichen Herausforderungen im Projekt zu identifizieren und den Schmerz des anderen Gewerks zu verstehen. Die Transparenz im Projekt wird verbessert und das Endergebnis ist deutlich besser als in einer alten Welt.“

Wolfgang, Director Professional Services, über Devux:

„Devux sorgt für mehr Effizienz in Projekten und steigert die Qualität. Denn: Wenn UX und Development von Anfang an eng miteinander verbunden sind, werden Stolpersteine oder Bugs frühzeitig erkannt und behoben. UX-Konzepte werden sofort einem Realitätscheck unterzogen. Bei Devux geht’s um nichts anderes als Mindset, Kommunikation und Tools in Projektteams. Konkret heißt das: Designer und Developer sitzen in einem Raum und arbeiten zum Beispiel mit Pattern Libraries – aus meiner Sicht eine absolute Selbstverständlichkeit in agilen Projekt-Setups.“

 

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